Anzeige
Anzeige
10. Oktober 2008, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Lloyd Fonds passt Erwartungen erneut an

Der Hamburger Initiator Lloyd Fonds hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr aufgrund der unerwartet niedrigen Nachfrage nach Kapitalanlageprodukten erneut nach unten korrigiert.

Bereits im Juli hatte das Unternehmen seine Prognose für die Eigenkapitalplatzierung um 35 Prozent auf 390 Millionen Euro drastisch reduziert.

Die Monate Juli (23 Millionen Euro) und August (34 Millionen Euro) hätten zwar steigende Platzierungszahlen gebracht, ab September (elf Millionen Euro) sei es aber ? wie in der gesamten Finanzbranche ? zu einem deutlichen Nachfragerückgang gekommen. Aufgrund der allgemeinen Unwägbarkeiten haben Vorstand und Aufsichtsrat nun beschlossen, keine weitere Prognose für 2008 abzugeben. Es werde aber unverändert von einem Ergebnis im niedrigen einstelligen Millionenbereich ausgegangen, so die Lloyd-Fonds-Mitteilung.

Ein Großteil des ausschüttungsfähigen Ergebnisses soll an die Anteilseigner ausgeschüttet werden, verspricht Lloyd Fonds-Vorstandsvorsitzender Dr. Torsten Teichert, der im ungünstigen Marktumfeld zudem durch Transparenz und offene Kommunikation punkten will.

Um dieser Devise Rechnung zu tragen, veröffentlichte sein Haus die vorläufigen Quartalsergebnisse vorab. Demnach platzierte das Unternehmen im dritten Quartal rund 69 Millionen Euro Eigenkapital. Das Gesamtvolumen in 2008 stieg damit bis Ende September auf 266 Millionen Euro. Bis Jahresende will das Emissionshaus seine Platzierungszahlen im Monatstakt veröffentlichen.

Den voraussichtlichen Periodengewinn im Zeitraum Juli bis September beziffert Lloyd Fonds auf rund 0,2 Millionen Euro. ?Die geringere Platzierung führt zu temporär niedrigeren Erlösen. Angesichts der aktuellen Lage werden die Maßnahmen zur Kostenreduktion weiter verstärkt?, erklärt Finanzvorstand Michael F. Seidel. (hb)

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...