HCI bietet vercharterten Plattformversorger-Neubau

Anleger des HCI Hellespont Dione von HCI Capital investieren in den gleichnamigen Plattformversorger, der im Februar 2010 abgeliefert wurde und in den kommenden sieben Jahren an die japanische Sanko Steamship Ltd. zu einer anfänglichen Bruttorate von 13.400 US-Dollar pro Tag nebst Verlängerungsoption verchartert ist und jährlich um ein Prozent steigen soll.

Die gezeigte Hellespont Dawn ist baugleich mit der Hellespont Dione.
Die gezeigte Hellespont Dawn ist baugleich mit der Hellespont Dione.

Das Schiff soll zur Versorgung von Förderplattformen auf dem offenen Meer eingesetzt werden und die Arbeiter mit Rohmaterialien, Bohrgerät sowie Lebensmitteln beliefern. Wie HCI Capital mitteilt, würden heute bereits 35 Prozent des Rohöls auf See gefördert, Tendenz steigend. Auch unter Nachfragegesichtspunkten sieht der Initiator Potenzial für die Dione: Die weltweite Flotte solcher Plattform Supply Vessels (PSVs) umfasse heute rund 3.300 Schiffe, von denen mehr als 780 älter als 30 Jahre seien, die demnächst verschrottet werden müssten.

Das HCI-Schiff verfügt über ein 680 Quadratmeter großes Hauptdeck, auf dem Stückgüter, schwere Arbeitsgeräte sowie spezielle Ladungscontainer mit bis zu 1.600 Tonnen Gewicht gestaut werden können. Daneben ließen sich auch flüssige Ladung oder pumpfähige Schüttgüter wie Treibstoffe, Trinkwasser oder Chemikalien in den 15 Ladungstanks des Schiffes transportieren. Wie Der Initiator weiter mitteilt, ist der PSV mit einem Kran ausgestattet, der ein Gewicht von rund drei Tonnen heben kann.

Die Dione ist für sieben Jahre an die japanische Sanko Steamship Ltd verchartert, die bis zum Jahr 2012 die eigene Flotte von derzeit 34 auf bis 49 Schiffe im Jahr 2012 aufstocken möchte. Die Bereederung soll das Hamburger Unternehmen Hellespont Hammonia übernehmen, deren Flotte nach HCI-Angaben aus 30 Schiffen, darunter mehrere PSVs, besteht. Bei den Verhandlungen über die Chartervereinbarung konnten die Hanseaten durchsetzen, dass Sanko für die Schmierölkosten aufkommt und einen Ausfalltag pro Monat akzeptiert.

Anleger können den Fonds ab 10.000 Euro plus fünf Prozent Agio zeichnen und sollen bis 2018 sieben Prozent ihrer Einlage als Ausschüttung erhalten. Für die beiden folgenden Jahre rechnen die HCI-Konzeptionäre damit, jeweils acht Prozent an die Kommandististen auszahlen zu können.

Den Vertrieb der Offerte übernehmen Jung, DMS & Cie., die Postbank, EFC und BIT Treuhand exklusiv. (af)

Foto: HCI Capital

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