8. November 2011, 15:31
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Aquila schickt großvolumigen Wasserkraftfonds in den Vertrieb

Das Hamburger Emissionshaus Aquila Capital plant, zwischen 30 und 130 Millionen Euro für sein neues Beteiligungsangebot Aquila® HydropowerINVEST II – Southeast Europe bei Anlegern einzuwerben und in südosteuropäische Wasserkraftwerke zu investieren.

Online-axel-stiehler-127x150 in Aquila schickt großvolumigen Wasserkraftfonds in den Vertrieb

Axel Stiehler, Aquila Capital

Das erste Zielinvestment ist ein Laufwasserkraftwerk rund 200 Kilometer nordöstlich von der türkischen Hauptstadt Ankara mit einer Leistung von 19,5 Megawatt, das planmäßig Anfang 2012 schlüsselfertig an die Fondsgesellschaft übergeben werden soll.

Zwei Staudämme im oberen Flussverlauf sorgten für eine gleichmäßige Auslastung der Anlage und ermöglichten eine Jahresproduktion von rund 150 Gigawattstunden.

Auch sonst erfülle das Wasserkraftwerk die Investitionskriterien von Aquila Capital: Potenzielle Fonds-Projekte müssen zumindest einen „ready-to-build“-Status erreicht haben, in dem Land muss eine gesetzlich geregelte Stromabnahme sichergestellt sein und es muss ein Investitionsschutzabkommen mit Deutschland unterzeichnet haben. Die Einspeisevergütung der Türkei liege derzeit bei rund 5,5 Euro-Cent je Kilowattstunde. Daneben würde die Türkei rund 80 Prozent ihres Energiebedarfs durch Importe aus dem Ausland decken.

„Wir bündeln in dem Fonds drei entscheidende Trends: Neben dem allgemeinen Bedeutungszuwachs Erneuerbarer Energien integrieren wir das Potenzial, das sich aus der langlebigen und effizienten Technik der Wasserkraft sowie aus der Liberalisierung der Strommärkte ergibt“, erklärt Axel Stiehler, Geschäftsführer der Aquila Capital Advisors GmbH.

Anleger können den Fonds ab 15.000 Euro zuzüglich fünf Prozent Agio zeichnen. Im Gegenzug sollen sie durchschnittlich 8,25 Prozent pro Jahr ab Inbetriebnahme der Anlage erhalten. Nach Ablauf des Prognosezeitraums von 20 Jahren sollen die Kommanditisten einen Gesamtmittelrückfluss von 590 Prozent der Einlage vor Abgeltungssteuer bekommen. Sofern ein entsprechender Beschluss der Gesellschafterversammlung gefasst wird, kann die Fondslaufzeit auf zehn Jahre verkürzt und die Anlagen bereits dann veräußert werden. Die Zeichnungsfrist soll voraussichtlich bis Ende Juni 2012 laufen. (af)

Foto: Aquila Capital

Ihre Meinung



 

Versicherungen

“Ob die Zinszusatzreserve dann langfristig ausreicht, kann sehr unterschiedlich sein”

Die Lebensversicherer steuern auf eine neue Talsohle niedriger Zinsen zu. Dies meldet die Deutsche Presse Agentur (dpa) heute morgen. Cash.Online fragt nach, Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertungen bei Assekurata, antwortet.

mehr ...

Immobilien

Mietkauf: DIW fordert Politik zum Handeln auf

In die Diskussion um den angespannten Wohnungsmarkt hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung ein staatlich gefördertes Mietkauf-Modell eingebracht, von dem vor allem einkommensschwache Familien profitieren sollen. Was nun geplant werden soll.

mehr ...

Investmentfonds

Libra: Zentralbanken legen Facebook Forderungskatalog vor

Facebook muss nach Einschätzung von Zentralbanken und Weltwährungsfonds vor einer möglichen Einführung seiner Digitalwährung Libra noch viele Fragen klären. Was im nun durch die G7 Zentralbanken überreichten Forderungskatalog steht.

mehr ...

Berater

Fehlende Trennschärfe im Verbraucherschutz

Verbraucherschützer sind auf das Thema fixiert und einmal mehr warnte der „Marktwächter Finanzen“ letzte Woche vor Praktiken im „Grauen Kapitalmarkt“. Doch der war diesmal überhaupt nicht gemeint. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Sachwertanlagen

Familien: Chance auf Eigenheim durch Mietkauf

Mietkaufmodell könnte mehr Menschen den Erwerb einer Immobilie und damit den Aufbau von Vermögen erlauben. Monatliche Zahlungen würden sich Berechnungen zufolge im Rahmen aktueller Mieten bewegen.

mehr ...

Recht

BGH entscheidet über zeitliche Festlegung von Rechtsschutzfällen

Wann ist eine Rechtsschutzversicherung zur Zahlung verpflichtet? Mit dieser Frage musste sich der Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) Anfang dieses Monats auseinandersetzen.

mehr ...