Anzeige
5. September 2012, 09:01
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

„Unsere Private-Equity-Fonds konnten 64 Millionen Euro in 2011 ausschütten“

Die Fondszwillinge Private Equity 15 und 16 aus dem Münchener Emissionshaus Wealth Cap sollen zwei Anlegergruppen ansprechen. Geschäftsführerin Gabriele Volz äußert sich im Cash.-Interview zu Strategie und Resonanz.
Das Interview führte Andreas Friedemann, Cash.

Gabriele-Volz Welath-Cap-127x150 in „Unsere Private-Equity-Fonds konnten 64 Millionen Euro in 2011 ausschütten“Wealth Cap ist der einzige Initiator derzeit, der neben einem Publikumsfonds auch einen Private-Equity-Fonds für institutionelle Investoren anbietet. Geht das Konzept auf?

Volz: Mit der Resonanz sind wir alles in allem zufrieden. Bisher konnten wir rund 20 Millionen Euro platzieren. Gut ein Viertel wurde von professionellen Anlegern, wie Stiftungen und Vermögensverwaltern, aber auch vermögenden Privatinvestoren gezeichnet. Wir gehen davon aus, bis zum Jahresende in etwa nochmals 20 Millionen zu platzieren, zumal wir unlängst auch Sparkassen als Vertriebspartner gewinnen konnten.

Anders als beim Vorgängerprodukt 12 Balance verzichten Sie bei den aktuellen Beteiligungsangeboten auf die eingebaute Sicherheitskomponente der Kapitalgarantie. Welche Unterschiede gibt es noch?

Volz: Wir setzen unsere langjährige strategische Partnerschaft mit The Carlyle Group fort und konzentrieren uns wieder auf das Buy-Out-Segment. Allerdings haben wir dabei den Investitionsschwerpunkt von Europa auf Nordamerika verlagert.

Unlängst haben Sie als erster Initiator einen Private-Equity-Fonds aufgelöst. Das Beteiligungsangebot hatte Ihre Vorgängergesellschaft Blue Capital aufgelegt. Wie hoch waren die Rückflüsse an die Anleger?

Volz:Unsere Private-Equity-Fonds entwickeln sich insgesamt positiv. Im letzten Jahr konnten wir mit 64 Millionen Euro so viel ausschütten wie noch nie zuvor. Das entspricht einer Performance von 15,5 Prozent im Jahr 2011. Aktuell stehen zwei Fonds kurz vor der Liquidation. Der eine wurde im Jahr 2002 aufgelegt und wird das Anlegerkapital voraussichtlich verdoppeln. Der zweite vor der Liquidation stehende Fonds wird zwar beim reinen „Multiple“ unter den ersten beiden liegen, es handelt sich jedoch um einen Secondaries-Fonds mit einer sehr niedrigen Kapitalbindung und frühen hohen Ausschüttungen, sodass der Gesamtrückfluss in Höhe von 150 Prozent zu einer sehr auskömmlichen Rendite führen sollten.

Wie gelassen sehen Sie den neuen Regulierungsvorschriften für das Segment Private Equity entgegen?

Volz: In diesem Bereich halten wir die Auswirkungen für beherrschbar. Auf Ebene des Initiators und der Zielfondsmanager machen wir uns keine Sorgen. Als Teil einer europäischen Großbank sind wir de facto seit Jahren reguliert und haben entsprechende Prozesse bereits implementiert. Ebenso arbeiten wir ausschließlich mit Zielfondspartnern zusammen, die belegen können, dass sie sowohl die Anforderungen aus AIFM als auch die der jeweils regionalen Regulierungsbehörden sowie darüber hinaus den durch die jeweiligen Verbände umgesetzten Corporate-Governance-Anforderungen erfüllen. Entgegen dem Branchentrend konnten wir in den letzten 16 Monaten neue Vertriebspartner für den Bereich Private Equity hinzugewinnen. Dabei handelt es sich um langjährig etablierte Häuser, teilweise ebenfalls mit Bankenhintergrund.

Foto: Wealth Cap

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 07/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Betriebsrente – Wandelanleihen – Ferienimmobilien – Family Offices

Ab dem 21. Juni im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Munich Re: Finanzvorstand Jörg Schneider übergibt an Christoph Jurecka

Nach mehr als 18 Jahren im Vorstand scheidet der bisherige Finanzvorstand der Munich Re,  Dr. Jörg Schneider, nach Vollendung des 60. Lebensjahres auf eigenen Wunsch am 31. Dezember aus dem Vorstand von Munich Re aus. Der Betriebswirt und promovierte Jurist ist der am längsten amtierende Chief Financial Officer (CFO) sowohl im deutschen Börsenindex Dax 30 als auch unter den großen europäischen Versicherungsunternehmen.

mehr ...

Immobilien

Kaufpreise bei Eigentumswohnungen ziehen weiter kräftig an

Seit Jahren kennen Immobilienpreise nur eine Richtung: Nach oben. Manch Beobachter fühlt sich an die “Preisblasen” erinnert, die vor zehn Jahren eine globale Finanzkrise auslösten.

mehr ...

Investmentfonds

Chancen im IT-Sektor

Die US-Wirtschaft wäre ohne den IT-Sektor bedeutungslos. Der Sektor hat den US-Aktienmarkt getrieben und macht mehr als ein Viertel des Marktes aus. Welche Gründe noch dafür sprechen, in Technologietitel aus den USA zu investieren: Gastbeitrag von Tine Choi, Danske Invest.

mehr ...

Berater

Roboadvisor in der Anlageberatung – Sie werden immer besser

Robo-Advisor von Fintech-Unternehmen oder Banken sollen die Anlageberatung beleben und Privatkunden eine komfortable Hilfe bei der Geldanlage bieten. Wie gut die digitalen Helfer sind, zeigt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ), das im Auftrag des Nachrichtensenders n-t 17 Robo-Advisor-Lösungen von 15 Anbietern unter die Lupe genommen hat.

mehr ...

Sachwertanlagen

Fondsbörse warnt erneut vor “Lockangebot”

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG entrüstet sich erneut über ein Angebot, wonach den Anlegern der Kauf ihrer Fondsanteile weit unter dem Zweitmarktkurs angeboten wird. In diesem Fall ist die Diskrepanz besonders groß.

mehr ...

Recht

Erbbaurecht: Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks

Kommunen, Kirchen und Stiftungen vergeben häufig Erbbaurechte. Als “Eigentum auf Zeit” können diese gerade für junge Familien mit wenig Eigenkapital eine Alternative zum Kauf eines Baugrundstücks darstellen. Die Hamburgische Notarkammer erklärt.

mehr ...