29. April 2019, 10:32
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Ärztemangel auf dem Land: Wie die PKV Mediziner lockt

Landarzt lohnt sich. Denn die Versorgung und Betreuung von Privatpatienten auf dem Land ist für Mediziner attraktiver als eine Praxis in der Stadt zu unterhalten. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband der privaten Krankenversicherung mit der Aktualisierung des Regionatlatses Bayern.

Ärztemangel auf dem Land: Wie die PKV Mediziner lockt

In den ländlichen Regionen leben mehr Privatversicherte. Insofern ist die medizinische Betreuung durchaus

 

„Die Regionaldaten widerlegen die These, dass sich Ärzte angeblich seltener in ländlichen Regionen niederlassen, weil es dort weniger Privatversicherte gibt“, sagt Florian Reuther, Direktor des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV), in der Pressemitteilung zur Aktualisierung des Regionalatlases.

Diese Publikation basiert auf der statistischen Aufteilung von Einnahmen der Ärzten durch Personen der privaten Krankenversicherung im Verhältnis zum Anteil der Privatversicherten insgesamt. Deshalb tragen die privatärztlich abgerechneten Honorare, so Reuther, maßgeblich dazu bei, die Versorgungssituation stabil halten.

Dazu trägt nicht zuletzt die Struktur der Bewohner bei. So sind Privatversicherte auf dem Land häufig älter und verfügen aufgrund der Lebenssituation über eine andere Liquidität als dies Bewohner in Städten tun.

Dadurch gehen Sie öfter zum Arzt, wodurch ein Unterschied von 10.000 Euro pro Jahr bei der Unterscheidung einer Praxis mit vergleichbaren Bedingungen auf dem Land und in der Stadt entsteht. 53.000 Euro pro Jahr beträgt die Vergütung für privatärztliche Leistungen in Städten, obwohl dort die Spanne an Privatpatienten größer ist.

Seite 2: 65.000 Euro Jahresumsatz durch Privatversicherte für Landärzte

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