Denkmalimmobilien: Richtig investieren

Auf jeden Fall sollten Käufer bei Auswahl einer Denkmalimmobilie auf die Sanierungsqualität achten. Diese und die fachgerechte Ausführung der Modernisierung sollte durch eine unabhängige Prüfinstitution wie etwa den TÜV dokumentiert werden.

„Sollte der Anleger keine oder wenig Erfahrung mit Immobilien als Kapitalanlage haben, ist empfehlenswert, dass ein unabhängiger Sachverständiger die Wohnungsabnahme mit begleitet. Er kann mit kritischem Auge gegebenenfalls Mängel erkennen und beanstanden, die dem ungeübten Auge entgangen wären“, ergänzt Curt-Rudolf Christof, Vorstand der Deutsche Sachwert Kontor AG, Erding.

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Leistungsbilanz des Entwicklers

Eine wichtige Rolle spielt auch die Leistungsbilanz des Entwicklers. „Anleger sollten von einem erfahrenen Bauträger kaufen und sich auch Projekte ansehen, die vor fünf bis zehn Jahren rekonstruiert worden sind“, rät Josef Schnocklake, Vertriebsleiter des Projektentwicklers Terraplan, Nürnberg.

Christof rät potenziellen Käufern, sich im Vorfeld einer Besichtigung eine Referenzliste des Projektentwicklers zeigen zu lassen. „Auch eine Auflistung von der erzielten Mieterträgen für diese Referenzen zeigt, ob ein Anbieter seinen Job gemacht hat“, ergänzt Christof.

In jedem Fall sollten Käufer von Anlageimmobilien das Preisniveau der angebotenen Immobilie mit ortsüblichen Vergleichswerten abgleichen. Zudem sollte geprüft werden, ob in Beispielrechnungen, die vorgelegt werden, ein realistisches Mietniveau prognostiziert wird. (bk)

Foto: Shutterstock

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