Project kauft Grundstück für Großprojekt in Berlin

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Project investiert im Berliner Gewerbeimmobilienmarkt.

Der Investment Manager und Immobilienentwickler Project hat das über 26.000 Quadratmeter große Grundstück Wendenschlossstraße 142 im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick angekauft und will dort ein ganzes Wohnquartier errichten. Mehrere Publikumsfonds sind beteiligt.

Vorgesehen ist die Entwicklung eines Wohnquartiers bestehend aus Eigentumswohnungen, öffentlich gefördertem Wohnraum sowie Gewerbeeinheiten, teilt Project mit. Den Wert des Großprojekts, also wohl das spätere Verkaufsvolumen, gibt des Unternehmen mit rund 185 Millionen Euro an.

Mit dem Ankauf engagiere sich Project in der Bundeshauptstadt mit dem Ziel, attraktiven und zugleich bezahlbaren Wohnraum zu errichten und den angespannten Berliner Wohnungsmarkt zu entlasten. Die im KfW-40 Standard geplanten Wohngebäude genügen sehr hohen Energieeffizienzstandards und sind zum Teil öffentlich gefördert, so Project. Das Wohnquartier soll besonders den Ansprüchen von Familien mit Kindern gerecht werden, weshalb eine Kita vorgesehen ist.

Teilweise brachliegend

Das annähernd rechteckige Grundstück liegt etwa 800 Meter südöstlich der Köpenicker Altstadt direkt westlich angrenzend an der Dahme, einem Nebenfluss der Spree. Die nähere Umgebung ist Project zufolge sowohl wohnlich als auch gewerblich geprägt, direkt im Norden liegt ein historischer Betriebshof für Trambahnen. Die Wohnbebauung in der näheren Umgebung besteht aus einem Mix aus Einfamilienhäusern im Süden des Areals und Geschosswohnungsbau mit verschiedenen Baualtersklassen im Norden und Osten. Das Grundstück ist derzeit teilweise brachliegend und wird zum Teil noch gewerblich genutzt.

Auch die beiden aktuell in Platzierung befindlichen Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 20 und 21 haben sich neben weiteren Project Publikumsfonds an der Quartiersentwicklung beteiligt. Während das Teilzahlungsangebot Metropolen 21 bislang in drei Immobilienentwicklungen investiert ist, kommt der zur Jahresmitte schließende Einmalzahlungsfonds Metropolen 20 auf bislang zehn Investitionen in fünf deutschen Metropolregionen. Bislang haben Anleger in über 1.900 Zeichnungen rund 70 Millionen Euro in den nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierten Alternativen Investmentfonds (AIF) eingebracht.

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