US-Immobilien: Verkäufe im Bestand fallen den sechsten Monat in Folge

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Symbolbild.

In den USA sind im Juli die Verkäufe bestehender Häuser stärker als erwartet gesunken. Die Preise hingegen steigen weiter.

Gegenüber dem Vormonat fiel die Zahl der Bestandsveräußerungen um 5,9 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. Es war der sechste Rückgang in Folge. Analysten hatten ein geringeres Minus von 5,1 Prozent erwartet.

Auf das Jahr hochgerechnet lag die Zahl der Verkäufe saisonbereinigt bei 4,81 Millionen. Dies ist der niedrigste Stand seit Mai 2020. Hier waren 4,86 Millionen erwartet worden. Im Vormonat waren es noch 5,11 Millionen gewesen.

„Wir sind Zeugen einer Rezession im Wohnungsbau, was den Rückgang der Hausverkäufe und Hausbauten betrifft“, sagte Lawrence Yun, Chefökonom des NAR. Die Hauspreise stiegen jedoch landesweit weiter und die Bestände an Häusern blieben knapp. (dpa-AFX)

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