First Private startet Windfonds für institutionelle Anleger

Mit dem Wind Infrastructure I hat die Frankfurter Fondsgesellschaft First Private einen Fonds speziell für institutionelle Investoren konzipiert, der direkt in europäische Windparks investiert.

Richard Zellmann, First Private

Langfristig stabile Erträge geplant

„Windenergie‐Investments bieten langfristig stabile, börsenunabhängige Erträge und deutlich höhere Renditen als Staatsanleihen oder Pfandbriefe.

Gerade für institutionelle Investoren mit lang laufenden Verpflichtungen wie Pensionskassen oder Versicherungen ist das als Beimischung attraktiv“, sagt Richard Zellmann, Geschäftsführer von First Private.

Zwei institutionelle Investoren hat der Wind Infrastructure I nach eigenen Angaben bereits gewonnen.

Mit deren Startkapital sollen noch im Sommer dieses Jahres die ersten Windparks in Deutschland erworben werden.

Fokus auf Onshore‐Anlagen in Europa

Der Fonds investiert direkt und ausschließlich in Onshore‐Windkraftanlagen in der Europäischen Union, mindestens die Hälfte soll dabei in Deutschland erworben werden.

Der Zielertrag liegt nach Abzug aller Kosten bei 6 bis 8 Prozent pro Jahr über 20 Jahre.

„Der Trackrecord des Schwesterfonds Solar Infrastructure I hat diese Zielmarke bisher jedes Jahr übertroffen und gezeigt, dass die Due Diligence des Fonds funktioniert“ sagt Zellmann.

Entsprechend haben eine Reihe der Bestandsinvestoren dieses Fonds bereits ihr Interesse auch am neuen Windfonds angemeldet.

Auch für kleinere institutionelle Investoren geeignet

Mit dem Master‐KAG‐fähigen Luxemburger Spezialfonds steht auch kleineren und mittelgroßen Institutionellen wie Sparkassen und Versorgungswerken ein Investment‐Vehikel zur Verfügung, das die regulatorischen Voraussetzungen fast aller Anleger erfüllt.

Ergänzung des Solarfonds

Der Wind Infrastructure I ergänzt den bereits im August 2010 aufgelegten ersten Teilfonds der FP Lux Investments S.A. SICAV‐SIF Solar Infrastructure I, der in deutsche Photovoltaik‐Anlagen investiert und im Juni 2013 mit einem Eigenkapitalvolumen von 147 Millionen Euro für neue Investoren geschlossen wurde.

(mh)

Foto: First Private

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