Büromarkt: Umsatzsprung in Osteuropa

Nach dem Immobilienbarometer der Bonner IVG Immobilien AG ist das Vermietungsvolumen an den europäischen Büromärkten im dritten Quartal 2005 um fast sieben Prozent gewachsen. Dies ist ein deutlicher Anstieg gegenüber dem zweiten Quartal, in dem ein Plus von 2,1 Prozent verzeichnet wurde. Insgesamt wurden in den 21 untersuchten Metropolen 2,2 Millionen Quadratmeter Bürofläche vermietet.

Im Durchschnitt liegt der Zuwachs im Vergleich zum dritten Quartal 2004 bei knapp fünf Prozent. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zwischen West- und Osteuropa: Budapest, Prag und Warschau legten gemeinsam um 49 Prozent zu, während in Westeuropa nur 2,1 Prozent mehr Flächen vermietet wurden.

Der höchste Umsatz wurde im dritten Quartal mit 463.000 Quadratmetern in Paris erzielt. London folgt mit 187.000 Quadratmetern auf Rang Zwei. Auf Jahressicht wuchs Rom mit 484 Prozent mehr Flächenumsatz am stärksten. Allerdings zählt das dortige Vermietungsvolumen von 61.300 Quadrat-metern im dritten Quartal zu den niedrigsten in Europa. In Brüssel wurde seit Jahresanfang ein Anstieg von 89,5 Prozent auf 159.000 Quadratmeter verzeichnet.

Die deutschen Büromärkte entwickelten sich uneinheitlich. Frankfurt legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 52 Prozent am stärksten zu, gefolgt von München mit 36 Prozent und Berlin mit 27 Prozent. In Hamburg (minus 28 Prozent) und Düsseldorf (minus 22 Prozent) ging der Umsatz dagegen zurück.

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