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11. März 2005, 00:00
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Immo-AGs: Reits nicht überregulieren

Die IVG Immobilien AG, Bonn, die Deutsche Wohnen AG, Frankfurt, sowie die Deutsche EuroShop AG, Hamburg, befürworten in einer gemeinsamen Presseerklärung den Plan des Bundesfinanzministeriums zur Einführung von Real Estate Investment Trusts (Reits) in Deutschland. Anders als der Frankfurter BVI Bundesverband Investment und Asset Management, in dem unter anderem die offenen Immobilienfonds vertreten sind, plädieren die drei großen börsennotierten deutschen Immobilienaktiengesellschaften für eine Regelung deutscher Reits außerhalb des Investmentgesetzes und des Investmentsteuergesetzes.

Nur durch eine eigenständige Positionierung im Vergleich zu bestehenden Immobilienanlageprodukten, insbesondere offenen und geschlossenen Fonds, könne ein deutscher Reit die erforderliche Transparenz und internationale Vergleichbarkeit bekommen. ?Die strengen Anforderungen von Aktiengesetz, Wertpapierhandelsgesetz und Anlegerschutzverbesserungsgesetz sorgen bereits für Transparenz auf internationalem Niveau. Überregulierung stünde den selbstreinigenden Kräften des Marktes im Wege?, betont Claus-Matthias Böge, Sprecher des Vorstandes der Deutsche EuroShop AG. Die von der Initiative Finanzstandort Deutschland (IFD) vorgelegten Empfehlungen bildeten daher eine gute Basis.

Im kommenden Gesetzgebungsverfahren kommt es nach Auffassung der drei Gesellschaften vor allem darauf an, die steuerliche Gesamtbelastung eines deutschen Reit-Modells zu erfassen: Die Besteuerung stiller Reserven (so genannte “Exit-Tax”), die genaue Definition der Ausschüttungsbemessungsgrundlage und die Besteuerung beim Anleger werde über die Akzeptanz von Reits entscheiden. Wenn die großen Bestandshalter, Unternehmen und der öffentliche Sektor zum Einstieg in Reits gewonnen werden könnten, werde der Wirtschaftsstandort Deutschland nachhaltig profitieren.

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