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12. Januar 2006, 00:00
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BaFin-Chef kritisiert Deutsche Bank

In seiner Rede zum Neujahrsempfang der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn/Frankfurt, hat der Präsident Jochen Sanio die Deutsche Bank wegen der Schließung des offenen Immobilienfonds grundbesitz-invest indirekt gerügt. Er bezeichnete den Tag der Fondsschließung, den 13. Dezember 2005, als ?Schwarzen Dienstag? für die Branche. Zudem erwähnte Sanio, dass andere Mutterhäuser, deren offene Fonds in jüngerer Zeit in Schwierigkeiten geraten sind, diese Probleme durch finanzielle Unterstützung ?anstandslos, geräuschlos und effizient? gelöst hätten. Nun habe jedoch zum ersten Mal eine Kapitalanlagegesellschaft die Rücknahme von Fondsanteilen ausgesetzt ?in der Annahme, es lägen außergewöhnliche Umstände im Sinne von Paragraf 37 Absatz 2 des Investmentgesetzes vor?.

Diese Entscheidung habe viele Anleger aufgeschreckt und die anderen Gesellschaften wie auch die Aufsicht mit Sorge erfüllt, so Sanio. Immerhin habe dieser Vorfall die Branche der offenen Immobilienfonds jedoch nicht in eine Krise gestürzt. Zwar seien die Mittelabflüsse teilweise beachtlich gewesen, jedoch nicht besorgniserregend. ?Die meisten deutschen Anleger handeln also sehr besonnen?, bilanzierte Sanio. Er bekräftigte, die Probleme eines Fonds seien kein Grund, dem Produkt offene Immobilienfonds insgesamt das Vertrauen zu entziehen.

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