Gagfah/Nileg will in den MDax

Bei dem für Oktober geplanten Börsengang der deutschen Immobiliengruppe Gagfah/Nileg, Essen/Hannover, will der US-Investor Fortress nur 20 bis 25 Prozent der Anteile platzieren, um in den M-Dax zu kommen. Bei dem für Oktober geplanten Börsengang der deutschen Immobiliengruppe Gagfah/Nileg, Essen/Hannover, will der US-Investor Fortress nur 20 bis 25 Prozent der Anteile platzieren, um in den M-Dax zu kommen. Der erwartete Emissionserlös von voraussichtlich einer Milliarde bis 1,5 Milliarden Euro wird in die Kasse der Fortress-Investoren fließen. Eine Kapitalerhöhung ist nicht vorgesehen. Damit wäre Fortress die größte deutsche Erstnotiz seit dem Börsengang der Postbank AG, Bonn, vor zwei Jahren. Mit der Gagfah/Nileg-Gruppe kommt erstmals eine der vielen von Finanzinvestoren gekauften deutschen Wohnungsfirmen an die Börse. Fortress hatte die Gagfah mit 80.000 Wohnungen im Jahr 2004 erworben, den Bestand seither verdoppelt und dabei insgesamt 7 Milliarden Euro investiert. Medienberichten zufolge sieht die US-Beteiligungsfirma den Börsengang nicht als Start für ihren Ausstieg, sondern nächsten Wachstumsschritt für die Gagfah-Gruppe. „Das Listing gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, sich für weitere Zukäufe Kapital zu beschaffen“, hieß es in den Kreisen. Statt wie üblich bei der Erstnotierung soll die Gagfah allerdings erst neue Aktien ausgeben, wenn konkrete Akquisitionen anstehen.

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