13. Januar 2006, 00:00
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Pressevertreter: Reformen notwendig

Die Zukunft der offenen Immobilienfonds hängt nach Einschätzung von Fachjournalisten entscheidend von der Reformfähigkeit der Branche ab. Dies ist ein Ergebnis einer Umfrage der Wissenschaftlichen Vereinigung zur Förderung des Immobilienjournalismus, Berlin, unter 38 Journalisten, von denen 24 zuständige Redakteure überregionaler Zeitungen, Magazine und Branchendienste sind.

Mit 39 Prozent stimmten die Befragten am häufigsten dem Statement zu, dass insbesondere eine Reform der Bewer-tungsverfahren und eine Verpflichtung zu umfassender Transparenz nötig sind. 29 Prozent unterstützten die Meinung, dass sich der Markt weiter aufsplitten werde und vor allem weltweit investierende Fonds gute Chancen hätten.

Bei der Frage nach der künftigen Bedeutung von Reits (Real Estate Investment Trusts) in Deutschland unterstützten 57 Prozent die Aussage, dass diese vor allem für institutionelle Investoren und weniger für Privatanleger von Interesse sind. 23 Prozent stimmten dagegen der Auffassung zu, dass Reits künftig in Deutschland die bevorzugte Form der Immobilienanlage werden.

Zudem waren die Teilnehmer aufgerufen, die Pressearbeit von Immobilienunternehmen zu bewerten. Eine besonders transparente und offene Kommunikationspolitik wurde dabei der Bonner IVG, dem Kölner Initiator Jamestown und dem Maklerunternehmen Jones Lang LaSalle, Frankfurt, bescheinigt. Die aktivste Pressearbeit betreibt nach Meinung der befragten Journalisten im Bereich offene Immobilienfonds die Commerz Grundbesitz Investmentgesellschaft, Wiesbaden.

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