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6. September 2006, 00:00
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Regulierung für Finanzinvestoren geplant

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück will verhindern, dass Opportunity Funds übernommene Wohnungsunternehmen mit Krediten belasten. Nach einem Bericht der ?Welt? hat er die Technische Universität München beauftragt, Handlungs-empfehlungen für ein entsprechendes Gesetz zu erarbeiten.

In den vergangenen Jahren haben angloamerikanische Opportunity und Private Equity Funds in Deutschland zahlreiche Industrie- und Immobilienunternehmen übernommen. Allein der US-Investor Fortress hat mehr als zehn Milliarden Euro für deutsche Wohnungsgesellschaften ausgegeben. In der Regel finanzieren die Investoren die Übernahmen zum großen Teil mit Krediten, die sie wiederum den gekauften Unternehmen aufbürden.

Laut ?Welt? ist das Finanzministerium alarmiert durch eine Studie der Schweizer Strategic Capital Management wonach Private Equity Funds bei Investments in Europa inzwischen 30 Prozent ihrer Mittelrückflüsse aus derartigen Krediten erzielen. Ein neues Gesetz soll diese Belastung in großem Stil unterbinden. Zudem erhofft sich das Ministerium, dass die angestrebte Einführung von Reits in Deutschland dazu führt, dass die Investoren ihre Unternehmen als Reit an die Börse bringen, statt sie mit Schulden zu belasten.

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