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3. Januar 2006, 00:00
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Sparkasse lockt Deutsche-Bank-Anleger

Die Sparkasse Karlsruhe hat Anlegern des offenen Immobilienfonds grundbesitz-invest ein ungewöhnliches Angebot gemacht. Nach einem Bericht der “Welt” erklärt sich das Geldinstitut bereit, ihnen ihre Anteile des am
13. Dezember 2005 geschlossenen Fonds abzukaufen, sofern sie im Gegenzug der Sparkasse Karlsruhe ihr Depot zur Verwaltung übertragen. Andere Sparkassen wollen nachziehen.

Nach Aussage von Vorstandsmitglied Manfred Blum gegenüber cash-online gilt die Offerte nicht nur den Deutsche-Bank-Kunden: “Wir wollen uns mit diesem Angebot stärker im Private Banking positionieren. Es richtet sich an alle Anleger, die im Einzugsgebiet der Sparkasse Karlsruhe leben.”

Der Kurs, zu dem aufgekauft wird, liegt bei 35,53 Euro pro Anteilsschein und damit bei 90 Prozent des letzten Rücknahmepreises des grundbesitz-invest. Dies gilt allerdings nur, sofern der Anleger ein Depot im Wert von mindestens 250.000 Euro mitbringt. Je geringer dagegen das übertragene Vermögen, umso niedriger ist der angebotene Preis.

Zudem gehen die Anleger nach Aussage von Blum kein Risiko ein: “Wir händigen ihnen einen Besserungsschein aus. Falls der Wertrückgang der Fondsanteile des grundbesitz-invest bei Wiederaufnahme des Handels weniger als zehn Prozent beträgt, wird ihnen die Differenz erstattet”, erläutert er. Maßgeblich sei dabei der Anteilswert 14 Tage nach Handelsbeginn. Das Übernahmeangebot ist zunächst bis zum 10. Januar gültig und auf eine Gesamtsumme von fünf Millionen Euro kontigentiert.

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