24. Januar 2007, 00:00
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Bausparkassen: Hohe Auszahlung in 2006

Die Auszahlungen der privaten Bausparkassen sind im Jahr 2006 nach Angaben des Branchenverbands um sieben Prozent gestiegen. Dies sei auf die zum Ende des Jahres 2005 abgeschaffte Eigenheimzulage zurückzuführen. Sie hat für Vorzieheffekte bei den eingereichten Baugenehmigungen gesorgt, die sich im Jahr 2006 in einer Belebung der Baukonjunktur niedergeschlagen haben.

Die Bausparsumme der neu abgeschlossenen Verträge stieg um ein Prozent auf 61,1 Milliarden Euro, die Anzahl der abgeschlossenen Verträge ging sogar um 5,5 Prozent auf 2,3 Millionen zurück. ?Die neu abgeschlossene Bausparsumme ist immerhin das drittbeste Ergebnis in der Geschichte unserer Institute,? sagt Andreas J. Zehnder, Vorstandsvorsitzender des Verbands der privaten Bausparkassen, Berlin. Durch die bevorstehende Mehrwertsteuererhöhung sei mehr Kapital in den Konsum geflossen und weniger gespart worden.

Die privaten Bausparkassen verwalteten zum 31. Dezember 2006 insgesamt 20,5 Millionen Verträge (minus 2,7 Prozent) über eine Bausparsumme von 489,8 Milliarden Euro (plus 0,8 Prozent). Damit erreichen innerhalb der Bausparbranche gemessen an der Bilanzsumme einen Marktanteil von 73,4 Prozent.

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