Anzeige
27. April 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Finanzinvestoren sind keine Miettreiber

Entgegen den Befürchtungen vieler Mieterverbände haben die Wohnungspaketkäufe von Finanzinvestoren die Mieten in Deutschland nicht nennenswert ansteigen lassen, zeigt eine Studie des Bundesamts für Bau- und Raumordnung (BBR).

Hintergrund: Von 1999 bis Juni 2006 haben private Investoren 1,277 Millionen Wohnungen in 150 großen Transaktionen aufgekauft. Allein das Volumen der vergangenen zweieinhalb Jahre beläuft sich nach Angaben des BBR auf 34,7 Milliarden Euro. Vor allem die öffentliche Hand hat ihre Bestände zu Geld gemacht und dabei 57 Prozent ihrer Wohnungen verkauft.

Die Folgen dieser Paketverkäufe für die Mieter sind bislang aber eher gering, lautet die vorsichtige Einschätzung des BBR. Konflikte mit Mietern aufgrund von Modernisierungen und Mieterhöhungen seien nur punktuell aufgetreten und stellen Einzelfälle dar. Jedoch sei damit zu rechnen, dass sich die privaten Finanzinvestoren durch ihre Strategie, stärker mit den Immobilien zu handeln, an quartiersbezogenen Maßnahmen nur selektiv beteiligen.

Für die kommenden fünf Jahre prognostiziert das BBR einen Rückgang der großvolumigen Transaktionen. International agierende Käufergruppen werden sich zu Gunsten von Bestandshaltern aus dem deutschen Wohnungsmarkt zurückziehen.

Die Studie basiert auf Recherchen zu Transaktionen, die seit Ende der 90er Jahre erfolgten, der Auswertung von Daten und Materialien sowie knapp 100 Expertengesprächen mit den an Verkäufen beteiligten oder wohnungspolitischen Akteuren.

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Top-Bürostandorte: Flächenmangel gefährdet Entwicklung

Die Top-Standorte des deutschen Bürovermietungsmarktes haben sich 2016 dynamisch entwickelt. Der Marktbericht Büroimmobilien von Immobilienscout24 Gewerbeflächen hat untersucht, in welchen der Städt die Mieten und Umsätze am höchsten sind.

mehr ...

Investmentfonds

“Öl bleibt unser Lieblingsrohstoff”

Lohnt sich 2018 die Investition in Rohstoffe? Und sollten Anleger in Zeiten fallender Börsenkurse auf Gold setzen? Über diese Fragen hat Cash. mit Simon Lovat gesprochen, er ist Rohstoffanalyst und Teil des Teams um den Carmignac Portfolio Commodities Fonds.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...