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31. Juli 2007, 00:00
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Logistik: Investmentvolumen bricht ein

Das Transaktionsvolumen bei Logistikimmobilien ist im ersten Halbjahr 2007 um 35 Prozent auf 765 Millionen Euro gesunken ? Ursache ist die Produktknappheit, meldet Jones Lang LaSalle (JLL), Frankfurt.

Im ersten Halbjahr 2006 wurden noch Transaktionen im Wert von 1,18 Milliarden Euro getätigt. Der Rückgang des Volumens sei auf eine anhaltende Knappheit an Produkten zurückzuführen, die nicht zuletzt mit der Praxis der Entwickler zusammenhängt, neue Objekte überwiegend in eigene Fonds zu stellen, so JLL.

Für das Gesamtjahr geht das Immobilienberatungs-unternehmen von einem Wert von unter zwei Milliarden Euro aus. Die Nachfrage nach Logistikimmobilien sei jedoch ungebrochen hoch. Im ?Prime?-Segment pendeln sich die Renditen auf einem Niveau von etwa sechs Prozent ein. Aktivste Käufer sind ausländische REITs, die 50 Prozent des Volumens ausmachen.

Auf dem Vermietungsmarkt für Logistikimmobilien wurde im 1. Halbjahr 2007 ein Umsatz von 1,64 Millionen Quadratmetern einschließlich Eigennutzern erzielt. Im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum wurde der Großteil außerhalb der Ballungszentren getätigt, wobei dort die Eigennutzerdeals wieder deutlich zunahmen (621.000 Quadratmeter, plus 83 Prozent).

In den Ballungsgebieten ? untersucht wurden Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Frankfurt, Wiesbaden/Mainz und München ? waren nur 59.400 Quadratmeter der knapp 500.000 Quadratmeter neu belegten Flächen für Eigennutzer bestimmt. Für das Gesamtjahr rechnet JLL in den Hochburgen mit einem Flächenumsatz von knapp über einer Million Quadratmeter, außerhalb der Zentren von über zwei Millionen Quadratmetern. (hi)

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