17. Dezember 2007, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Münchener Hypothekenbank: Kein Verkauf bedienter Kredite

In letzter Zeit haben immer mehr Banken durch den Verkauf von Kreditpaketen in Milliardenhöhe von sich reden gemacht.

Die Münchener Hypothekenbank eG hat nun bekräftigt, dass sie private Immobiliendarlehen, die von den Kreditnehmern vertragsgemäß bedient werden, nicht weiterverkaufen wird.

Ihr Privatkundengeschäft wird überwiegend von den Volks- und Raiffeisenbanken vermittelt. Dieser Geschäftspolitik der genossenschaftlichen Partner fühle sich das Unternehmen verpflichtet: “Es gehört zu einer guten Partnerschaft, dass vermittelte Kredite, die vertragsgemäß bedient werden, nicht an Dritte weitergereicht werden”, sagt Erich Rödel, Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank. Deshalb verzichtet die Bank nun auch ausdrücklich auf die Möglichkeit des Forderungsverkaufs, wenn die Darlehen ordnungsgemäß bedient werden. Schon bisher habe sie in ihren Vertragsformularen für Privatkunden keine Klauseln verwendet, die eine Übertragung der Kreditforderungen an Dritte erlauben.

“Mit diesem Schritt lehnen wir Verbriefungen nicht als Instrument der Refinanzierung ab. Im Gegenteil: Wir unterstützen die Bemühungen der kreditwirtschaftlichen Verbände, True-Sale-Verbriefungen auch künftig zu ermöglichen”, so Rödel. Zudem würden die derzeitigen Bemühungen von Politik und Wirtschaft begrüßt, den Verbraucherschutz und die Verbriefung von Forderungen noch besser in Einklang zu bringen. (bk)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Branchenstudie: Versicherer sehen durch Corona mehr Chancen als Herausforderungen

Die Corona-Krise hat weltweit zu einem hohen Maß an Unsicherheit geführt. Rund ein halbes Jahr nach dem Ausbruch der Pandemie stellt sich zumindest für die deutsche Versicherungswirtschaft die Situation deutlich positiver dar als noch zu Beginn. Das geht aus einer aktuellen Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY und der V.E.R.S. Leipzig GmbH hervor. Die Gründe.

mehr ...

Immobilien

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Investmentfonds

Clartan Associés und Ethos bündeln Expertise in einem ESG-Fonds

Der unabhängige Vermögensverwalter Clartan Associés und die im Bereich der sozial-verantwortlichen Investitionen langjährig erfahrene Schweizer Ethos lancieren gemeinsam einen europäischen Nachhaltigkeitsfonds: den Clartan Ethos ESG Europe Small & Mid Cap.

mehr ...

Berater

Plansecur-Messe 2020 komplett digital

Die Finanzberatungsgruppe Plansecur lädt zu ihrer coronabedingt ersten virtuellen Finanzplanungsmesse ein. Auf der ausschließlich für geladene Berater und Partner geöffneten Online-Veranstaltung werden rund 400 Teilnehmer erwartet.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Negative Zinsen auch im Immobilienbereich nicht mehr ausgeschlossen”

Die Perspektiven für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sind günstig, auch wegen der weiter gesunkenen Zinsen. Dieses Bild zeichnete Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) anlässlich einer Online-Konferenz der Project Unternehmensgruppe. 

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...