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3. Mai 2007, 00:00
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Verkäufe sind keine Renditegarantie

Offene Immobilienfonds haben zuletzt erheblich mehr Objekte ver- als gekauft ? zu einer verbesserten Performance hat das Auskehren jedoch nicht in jedem Fall geführt, fand das Berliner Analysehaus Bulwien-Gesa heraus.

Häufig wurden die Verkaufsaktivitäten bei offenen Immobilienfonds (cash-online berichtete) damit begründet, die positiven Rahmenbedingungen auf den Immobilienmärkten nutzen zu wollen, um Wertzuwächse zu realisieren und somit die Rendite zu steigern. Vor allem ältere und mit hohen Leerständen behaftete Immobilien seien im Zuge der Portfoliobereinigung verkauft worden, was die Fondsrendite automatisch nach oben gebracht hätte, hieß es oft in den Mitteilungen der Kapitalanlagegesellschaften.

?Es besteht keine hohe Korrelation zwischen Paketverkäufen und der Renditeentwicklung?, so Andreas Schulten, Vorstand der Bulwien-Gesa AG. Denn wie eine erste Auswertung der einzelnen Performance-Entwicklungen ergeben habe, gab es auch offene Fonds deren Rendite trotz der Verkäufe gesunken sei.

Zukünftig soll der Global Property Portfolio Score (GPPS) Informationen zur Nachhaltigkeit der Cashflow-Entwicklung und Belastbarkeit der Portfoliostruktur geben können. Laut Bulwien-Gesa beurteilt der GPPS erstmals die Marktposition jedes einzelnen Objektes.

Des Weiteren sei bei den Verkäufen keine eindeutige Strategie zur Portfolioverjüngung erkennbar. Alle Kategorien von Immobilien waren betroffen: kleine und große, deutsche und ausländische, leerstehende und voll vermietete, ältere oder jüngere Objekte.

Auch sei es nicht zwingend so, dass ältere Immobilien in jedem Fall eine schlechtere Rendite brächten. Also könnten im Zuge der Paketverkäufe sogar vermeintlich unrentable, ältere Objekte veräußert worden sein, die als ?Cash Cows? eigentlich eine gute Rendite-Risiko-Kennziffer hätten, so Bulwien-Gesa. Darüber hinaus käme es darauf an, wie nachhaltig die Erlöse im Anschluss reinvestiert würden, denn gemeinhin koste Liquidität Rentabilität.

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