29. Juni 2007, 00:00
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Verkauf öffentlicher Wohnungen für Kommunen rentabel

Knapp 102 Milliarden Euro brutto können die Kommunen in Deutschland verdienen, wenn sie die über zwei Millionen öffentliche Wohnungen privatisieren, berichtet das Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW).

Die Einnahmen sollten zur konsequenten Schuldentilgung verwendet werden, rät das IW. Rund 4,2 Milliarden Euro könnten so an Zinslasten eingespart werden. Rechnet man die entgangenen Mieteinnahmen und höhere staatliche Zuschüsse aufgrund steigender Mieten gegen, blieben der öffentlichen Hand durch die Wohnungsverkäufe unterm Strich immer noch eine Milliarde Euro pro Jahr an zusätzlich verfügbaren Mitteln.

Insgesamt existieren hierzulande 2,3 Millionen öffentliche Mietwohnungen, einige darunter sind in Bundes- oder Landesbesitz, die allermeisten jedoch in Gemeindehand. In westdeutschen Städten gehören acht Prozent aller vorhandenen Wohnungen einer kommunalen Wohnungsgesellschaft. In Ostdeutschland gilt das laut IW im Schnitt sogar für jede fünfte Bleibe.

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