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7. Oktober 2008, 00:00
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CBRE: Finanzkrise dämpft Transaktionsvolumina

Das Transaktionsvolumen auf den europäischen Gewerbeimmobilienmärkten hat sich in der ersten Jahreshälfte unter dem Einfluss der Finanzkrise beinahe halbiert. Untersuchungen des internationalen Immobilienberaters CB Richard Ellis (CBRE), Los Angeles, haben ergeben, dass in Europa in diesem Zeitraum 66,5 Milliarden Euro umgesetzt wurden – 46 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Im zweiten Halbjahr 2007 habe zunächst lediglich der britische Markt anfällig reagiert, mittlerweile sei ganz Europa von der Krise erfasst, so der im Rahmen der Immobilienmesse Expo Real in München vorgestellte europäischen Investmentbericht von CBRE.

?Generell am stärkten betroffen sind die großen europäischen Märkte und einige Länder in Zentral- und Osteuropa. Auf allen Immobilienmärkten haben wir aber zurzeit unterschiedliche Erwartungen auf Käufer- und Verkäuferseite, die zu dem Rückgang der Transaktionsniveaus führen?, sagt Nick Axford, Head of EMEA Research bei CBRE. Axford betont allerdings auch, dass Investoren trotz der Kreditkrise weiter an einer Internationalisierung interessiert sind und über die Hälfte aller Transaktionen grenzüberschreitend getätigt wurden.

Insgesamt erwartet CBRE für das laufende Jahr wegen zugespitzten Situation aufgrund der jüngsten Entwicklungen an den Kapitalmärkten in Deutschland nur noch ein Transaktionsvolumen von 22 bis maximal 25 Milliarden Euro. Im letzten Quartal dürften die derzeit ohnehin schon dominierenden eigenkapitalstarken deutschen institutionellen Investoren den Markt weiter beherrschen, so die Einschätzung der Researcher weiter.

Die abwartende Haltung auf den Investmentmärkten sei indes auch im Vermietungsbereich bemerkbar. So ging der kumulierte Vermietungsumsatz CBRE zufolge zwischen Januar und September in den führenden fünf Bürostandorten in Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp fünf Prozent auf insgesamt rund 1,73 Millionen Quadratmeter zurück. Dennoch zeige sich im langfristigen Durchschnitt ein recht zufrieden stellendes Bild in diesem Segment. Trotz der angespannten Lage rechnet CBRE nicht mit einem abrupten Einbruch an den deutschen Vermietungsmärkten.

Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland, kommentiert: ?Für das Gesamtergebnis 2008 rechnen wir an allen Standorten mit einem Umsatzvolumen leicht unterhalb des Vorjahresniveaus.?Der CBRE Chef-Researcher geht in den kommenden zwölf Monaten von einer Erhöhung des Leerstandes einem damit zwangsläufig verbundenen Absinken des Mietniveaus aufgrund spekulativer Fertigstellungen aus. (hb)

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