Empirica: Mieten steigen, Preise fallen

Dem aktuellen Miet- und Kaufpreisranking des Empirica-Instituts, Berlin, zufolge sind die Wohnungsmieten seit dem vierten Quartal 2005 in über zwei Dritteln der deutschen Großstädten gestiegen, während die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im gleichen Zeitraum in drei Vierteln der Standorte zurückgingen. Die Mieten kletterten im Betrachtungszeitraum durchschnittlich um fünf Prozent, die Kaufpreise fielen währenddessen im Gegenzug im Schnitt um sieben Prozent.

Die höchsten Mieten können nach wie vor in München verlangt werden, wo der Quadratmeter im Mittel 11,36 Euro kostet. Auch bei den Kaufpreisen führt die bayerische Hauptstadt mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 2.908 Euro das Feld. Das Schlusslicht bei den Mieten ist mit 3,65 Euro pro Quadratmeter die Stadt Hof, die günstigsten Wohnungen gibt es in Plauen, wo der Quadratmeter im Durchschnitt 607 Euro kostet. (hb)

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