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7. August 2008, 00:00
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Eurohypo rutscht in die roten Zahlen

Die Commerzbank-Tochter Eurohypo aus Eschborn hat in der ersten Jahreshälfte operative Verluste geschrieben.

118 Millionen Euro beträgt der Fehlbetrag, den das Unternehmen seit Jahreswechsel vor Steuern hinnehmen musste. Dem steht ein Gewinn von 417 Millionen Euro aus der entsprechenden Vorjahresperiode gegenüber. Wertanpassungen von US-Anlagen in Höhe von 203 Millionen Euro katapultierten Eurohypo im zweiten Quartal in die Verlustzone. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres hatte der Baufinanzier noch ein positives Ergebnis erreicht.

Auch das Neugeschäft der Münchner leidet unter der Krise. Seit Jahresbeginn schlossen sie Immobilien- und Staatsfinanzierungskredite im Wert von 13,8 Milliarden Euro ab. Im ersten Halbjahr 2007 waren es noch 32 Milliarden Euro gewesen.

Wenig hoffnungsvoll klingt auch der Ausblick des Vorstands für die weitere Geschäftsentwicklung. 2008 bleibe eine Herausforderung, da nicht vorhersehbar sei, wie sich die Kapital- und Immobilienmärkte entwickeln. Zudem belaste die Integration der Essen Hyp (cash-online berichtete hier) voraussichtlich das Ergebnis, so die Unternehmensführung. (hb)

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