Immo-Markt: Stimmung verschlechtert sich weiter

Das Stimmungstief auf dem deutschen Immobilienmarkt setzt sich unvermindert fort. So sinkt das vom Beratungsunternehmen King Sturge, Berlin, veröffentlichte umfragebasierte Immobilienklima von 55,4 Zählerpunkten im Vormonat auf den neuen Tiefpunkt von 48,2 Punkten. Zu Jahresbeginn betrug der Wert noch über 110 Punkte.

Die düstere Stimmung beruhe vor allem auf dem niedrigen Investmentklima. Wie im Vormonat erweisen sich auch im November Wohnimmobilien aufgrund des konstanten Cash-Flows und der günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten als stabilstes Segment, so King Sturge.

Die negative Markteinschätzung reflektiert den Abschwung der auf makroökonomischen Daten basierenden Immobilienkonjunktur, die im November bei 136,7 Punkten liegt. Dieser Wert ist innerhalb eines Monats um 14 Punkte beziehungsweise 9,3 Prozent gesunken. Angesichts dieses starken Abschwungs sei ein schwacher Jahresauftakt 2009 zu erwarten. (mo)

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