27. August 2008, 00:00
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Offene Immobilienfonds bringen Rendite

Laut einer vom Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), Frankfurt, beauftragten Studie erhöht die Beimischung von Anteilen offener Immobilienfonds in privaten und institutionellen Portfolios die Rendite.

Das Forscherteam um Professor Dr. Lutz Johanning von der WHU Otto Beisheim, Dozent an der School of Management und Professor Dr. Bernd Rudolph, Gelehrter an der Ludwig-Maximilians-Universität München, hat die Renditeentwicklung offener Immobilienfonds zwischen Februar 1991 und April 2008 untersucht.

Sie fanden heraus, dass die Assetklasse ein deutlich geringeres Risiko von Renditeabweichungen aufweisen, als dies andere Anlageformen wie Aktienfonds, Anleihen oder Bonds tun. Laut der Studie senken die offenen Immobilienfonds das Risiko des gesamten Portfolios, so dass im Gegenzug risikoreichere Anlagen im Portfolio gestärkt werden und mehr Rendite erzielt werden kann. So ergab sich für zwei Beispielportfolios privater Investoren ein um 21 beziehungsweise 32 Prozent geringeres Risiko, die zuvor definierte Zielrendite durch Beimischung offener Immobilienfonds zu erreichen. (af)

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