Alstria: Im Minus und im Soll

Die Alstria Office REIT-AG hat als Ergebnis der Geschäftstätigkeit der ersten sechs Monate 2009 einen Verlust präsentiert, sieht sich allerdings im Plan und bestätigt die positiven Prognosen zu allen Finanzkennzahlen für das Gesamtjahr.

Unternehmensangaben zufolge seien die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 51,6 Millionen Euro gestiegen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 habe zudem das operative Ergebnis (FFO) des zweiten Quartals stabil bei acht Millionen gelegen. Dies habe zu einem FFO von 16,2 Millionen Euro insgesamt für das erste Halbjahr 2009 (gegenüber 20,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2008) geführt. Dieser Wert entspreche den Konzernprognosen für das Gesamtjahr, die von 32 Millionen Euro ausgehen.

Der im zweiten Quartal 2009 generierte Nettogewinn von 3,2 Millionen Euro hat den Verlust des ersten Quartals 2009 (minus 5,5 Millionen Euro) nicht kompensieren können. Laut Alstria bleibt ein Nettoverlust von 2,3 Millionen Euro für die ersten sechs Monate des Jahres 2009. Im Vorjahreszeitraum habe dieser noch bei 10,4 Millionen Euro gelegen.

Ihre Prognosen für das für das Finanzjahr 2009 hat die Alstria Office REIT AG mit einem Jahresumsatz von 103 Millionen Euro sowie einem operativen Ergebnis (FFO) 32 Millionen Euro bestätigt. Eine mögliche Beschleunigung der Objektverkäufe und somit eine Veränderung des Portfolioumfangs könne jedoch zu einem Rückgang des Umsatzes und des operativen Ergebnisses im Geschäftsjahr führen.

„Wir haben früh auf ein sich wandelndes Umfeld reagiert. Dadurch konnten wir bislang extrem einschneidende Maßnahmen vermeiden. In diesem Prozess konnten wir uns auf die Qualität unserer Immobilien, die Stärke unseres Cash-Flows und unsere Asset-Management-Fähigkeiten verlassen. Bisher konnten wir erfolgreich unsere Kredit Covenants neu aushandeln, einen Teil unserer Immobilien refinanzieren und einige Liegenschaften veräußern. Wir sind davon überzeugt, dass eine schrittweise Vorgehensweise der richtige Ansatz ist, um die Bilanz des Unternehmens zu stärken und gleichzeitig den Shareholder-Value zu schützen“, erklärt CEO Olivier Elamine.

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