Bulwien Gesa: Preise und Mieten in 2008 gestiegen

Die Mieten und Preise auf dem deutschen Immobilienmarkt sind in 2008 mit 1,7 Prozent zum vierten Mal in Folge gestiegen – für das laufende Jahr ist aber mit einem Rückgang zu rechnen, so das Immobilienforschungsinstitut Bulwien Gesa, Berlin/München. Der hauseigene Immobilienindex bildet die Miet- und Preisentwicklung in 125 deutschen Städten seit 1975 ab.

Am stärksten stiegen 2008 die Einzelhandelsmieten in Bestlagen – um 4,7 Prozent. In Nebenlagen legten die Handelsmieten um 3,6 Prozent zu, im Bürobereich um 2,1 Prozent. Auf dem Wohnimmobilienmarkt verzeichneten Neubauten mit einem Plus von 2,5 Prozent den höchsten Mietanstieg.

Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen in 2008 um 1,1 Prozent. Lediglich die Kaufpreise für Reihenhäuser und Grundstücke für Eigenheime fielen leicht – um jeweils 0,1 Prozent.

Aufgrund der erwarteten, negativen Entwicklung der hiesigen Wirtschaft rechnet Bulwien Gesa für 2009 mit einem leichten Minus bei Mieten und Preisen: Im Gewerbebereich soll der Rückgang bei durchschnittlich einem bis 1,5 Prozent liegen, die Kaufpreise für Wohneigentum dürften um ein halbes Prozent nachgeben. (mo)

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