Anzeige
7. September 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

CBRE: US-Investoren ziehen sich aus Europa zurück

US-Investoren halten sich derzeit auf dem europäischen Gewerbeimmobilienmarkt zurück. Bei dieser Entwicklung handelt es sich nach Einschätzung des internationalen Immobilienmaklers CB Richard Ellis (CBRE) um eine der bedeutendsten strukturellen Veränderungen, die in den vergangenen zwei Jahren auf dem Investmentmarkt stattgefunden haben. Das Unternehmen hat in einer aktuellen Studie das Investitionsverhaltens von US-Marktteilnehmern untersucht.

Demnach hatten US-Anleger auf dem Höhepunkt der Immobilienmärkte große Anteile in Europa: Mit einem Volumen von allein mehr als 20 Milliarden Euro in den ersten sechs Monates des Jahres 2007 dominierten sie die Käuferseite. Im gleichen Zeitraum veräußerten US-Investoren Immobilien im Wert von 9,5 Milliarden Euro, was die USA damals laut CBRE zum größten Nettoinvestor in Europa machte.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt spielen Marktteilnehmer aus den USA dagegen kaum eine Rolle: Im ersten Halbjahr 2009 investierten sie rund 400 Millionen Euro und verkauften Objekte im Wert von rund 700 Millionen Euro, so CBRE.

Fabian Klein, Head of Investment bei CBRE in Deutschland: “Die US-Investoren sind nicht nur in Europa gegenwärtig sehr zurückhaltend. Dies gilt auch für deren Heimatmarkt in den USA.”

Es gebe jedoch erste Anzeichen, dass sich US-Investoren wieder stärker in Europa engagieren wollen, insbesondere Opportunity Funds sammelten gegenwärtig Geld ein, um vom gegenwärtigen Preisniveau profitieren zu können, so Klein weiter. (hb)

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 5/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Europäische Aktien – Schwellenländer – digitaler Wandel – Neue Vertriebsregeln

Ab dem 27. April im Handel.

Rendite+ 1/2017 "Sachwertanlagen"

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Hitliste der Produktanbieter – Top Five der Segmente – Immobilienmarkt

Versicherungen

R+V legt Wachtsumsprogramm auf

Die R+V-Versicherung legt ein umfassendes Wachstumsprogramm auf und will das Onlinegeschäft kräftig ausbauen. Bis zum 100-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2022 sollen die Beitragseinnahmen auf 20 Milliarden Euro steigen, kündigte der neue Vorstandschef Norbert Rollinger am Dienstag in Wiesbaden an.

mehr ...

Immobilien

Dr. Klein kooperiert mit Exporo und Zinsland

Die Dr. Klein Firmenkunden AG wird künftig mit den Crowdinvesting-Plattformen Exporo und Zinsland kooperieren. Die Kooperation soll Projektentwicklern helfen, möglichst viele Projekte gleichzeitig am Markt zu platzieren.

mehr ...

Investmentfonds

Neuberger Berman bleibt für Europa-Aktien optimistisch

Nach der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl sind viele Investoren erleichtert. Auch Neuberger Berman sieht die Zukunft des alten Kontinents eher positiv. Dies liegt auch an den sich aufhellenden Konjunkturaussichten. Gastkommentar von Andrew Wilmont, Neuberger Berman

mehr ...

Berater

EZB: Extrem niedrige Zinsen und mehr Wettbewerb fördern Kreditvergabe

Die Nachfrage nach Bankkrediten in der Eurozone ist zuletzt weiter gestiegen, teilt die Europäische Zentralbank (EZB) mit. Extrem niedrige Zinsen und vielversprechende Aussichten für die weitere Entwicklung am Immobilienmarkt seien für die höhere Nachfrage verantwortlich.

mehr ...

Sachwertanlagen

Ernst Russ bündelt maritime Aktivitäten

Die Ernst Russ AG (vormals HCI Capital) bündelt die bisher in verschiedenen Konzerngesellschaften erbrachten Fonds- und Assetmanagementleistungen für sämtliche maritimen Investments unter dem Dach der neuen Ernst Russ Maritime Management GmbH & Co. KG (ERMM).

mehr ...

Recht

ZIA: Senkung der Grunderwerbsteuer wäre beste Eigenheimförderung

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) fordert, die Grunderwerbssteuer zu senken. Bei der Förderung von Wohneigentum sollte die Regierung nicht auf Zuschüsse sondern auf Steuersenkungen setzen.

mehr ...