17. Dezember 2009, 12:46
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Hamborner nimmt letzte REIT-Hürde

Die im Prime Standard notierte Duisburger Immobilienaktiengesellschaft Hamborner hat mit der notwendigen Verbreiterung des Streubesitzes die letzte Hürde zur Umwandlung in eine REIT-AG genommen.

H Rde-127x150 in Hamborner nimmt letzte REIT-HürdeDie noch verbliebene Bedingung zur Umwandlung betraf die Regelung des REIT-Gesetzes nach der kein Aktionär zehn Prozent und mehr an einer REIT-Gesellschaft direkt halten darf. Die HSH Real Estate AG war bislang mit 50,32 Prozent über die HSH-RE Beteiligungs GmbH und mit 2,39 Prozent direkt an der Hamborner beteiligt.

Um die Voraussetzungen zu erfüllen, hat die HSH-Nordbank-Tochter sechs neue Gesellschaften gegründet und ihren Anteil an dem G-REIT-Asprianten auf diese übertragen. Damit besitzt ab sofort kein Einzelaktionär zehn Prozent und mehr am Unternehmen.

“Mit dieser Transaktion erfüllen wir nicht nur die Voraussetzungen nach dem REIT-Gesetz. Durch den Split unserer Anteile auf sechs Gesellschaften werden wir auch flexibler, um unser Engagement an der Hamborner mittelfristig deutlich zu reduzieren”, erläutert Dr. Marc Weinstock, Vorstandvorsitzender der HSH Real Estate AG, den Hintergrund der Transaktion.

Die Hamborner AG wird nun, wie bereits angekündigt, die Umwandlung in den REIT-Status zum 1. Januar 2010 beantragen. “Wir sind froh, endlich auf der Zielgraden zu sein und ab dem neuen Jahr unseren Aktionären eine steueroptimierte REIT AG zu präsentieren”, kommentiert Vorstand Hans Richard Schmitz.

Die Hamborner AG wird damit der erste deutsche REIT, der durch die Umwandlung einer langjährig bestehenden Immobilien AG entsteht. In naher Zukunft plant der künftige REIT, den Portfoliowert von aktuell 310 Millionen Euro deutlich auszubauen. (te)

Foto: Shutterstock

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Grundrente für 100 000 Menschen weniger

Weniger Menschen mit kleinen Renten als ursprünglich geplant sollen von der geplanten Grundrente profitieren. Im Einführungsjahr 2021 sollen es 1,3 Millionen Menschen sein – zuletzt war das Bundesarbeitsministerium von 1,4 Millionen ausgegangen. Auf die Rentenversicherung dürften Verwaltungskosten von mehreren hundert Millionen Euro zukommen. Das geht aus dem Referentenentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...

Immobilien

Bundesbank sieht in Deutschland weiterhin überhöhte Immobilienpreise

Die Bundesbank sieht trotz eines schwächeren Preisanstiegs im vergangenen Jahr nach wie vor ein überhöhtes Preisniveau am Immobilienmarkt in Deutschland. Auch wenn sich die Preisdynamik in den Städten 2019 abgeschwächt habe, hätten die Preise das fundamental gerechtfertigte Niveau weiterhin übertroffen, schreiben die Währungshüter in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.

mehr ...

Investmentfonds

Nachhaltigkeit hört auf, wenn die Rendite sinkt

Ökologische Nachhaltigkeit hört bei vielen Deutschen auf, wenn es um das eigene Bankkonto geht. Das zeigt eine neue Umfrage der Unternehmensberatung BearingPoint. Deutsche sind dabei im Vergleich an grünen Finanzprodukten deutlich weniger interessiert als Österreicher und Schweizer.

mehr ...

Berater

UDI-Emission “te Solar Sprint IV” vor dem Totalverlust?

Die Emittentin der im Oktober 2016 aufgelegten Vermögensanlage “te Solar Sprint IV” warnt vor der Gefahr eines vollständigen Forderungsausfalls eines ausgereichten Nachrangrangdarlehens. Den Anlegern droht dann wohl der Totalverlust ihres Investments.

mehr ...

Sachwertanlagen

Hep tütet 600 Megawatt Solar-Projektvolumen in den USA ein

Hep, ein baden-württembergisches Unternehmen für Solarparks und Solarinvestments, erweitert die Aktivitäten in den USA und hat sich mit dem lokalen Projektentwickler Solops auf eine zu entwickelnde Gesamt-Kapazität von 600 Megawatt in den nächsten drei Jahren geeinigt.

mehr ...

Recht

Viele Betriebsrentner müssen auf Entlastung bei Beiträgen warten

Hunderttausende Betriebsrentner müssen voraussichtlich noch Monate auf eine Entlastung bei den Sozialbeiträgen warten. Das geht aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

mehr ...