7. August 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neue KfW-Förderstandards ab Oktober

Die KfW-Bankengruppe, Frankfurt, hat heute die Anpassungen in ihren Förderprogrammen an die am 01. Oktober 2009 in Kraft tretende Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) vorgestellt.

Nach der EnEV richten sich die energetischen Vorgaben für Neubauten und umfassende Sanierungen in Deutschland. Sie ist die rechtliche Grundlage der KfW-Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Die Struktur der Förderung und die Programme selbst bleiben laut KfW im Wesentlichen unverändert – einheitlicher Förderstandard für Neubau und Sanierung ist weiterhin das KfW-Effizienzhaus.

Nur geringfügige Anpassungen

Die Anpassung liege vor allem darin, dass die KfW die bekannten, an der EnEV 2007 ausgerichteten, Förderstufen KfW-Effizienzhaus 100, KfW-Effizienzhaus 70 und KfW-Effizienzhaus 55 in neue entsprechende Standards auf Basis der EnEV 2009 übertrage. Dabei blieben die energetischen Anforderungen weitgehend gleich: Ein KfW-Effizienzhaus 70 darf zum Beispiel höchstens 70 Prozent des Energiebedarfs eines nach den Vorgaben der EnEV errichteten entsprechenden Neubaus benötigen.

Mit dem Jahresprimärenergiebedarf und dem spezifischen Transmissionswärmeverlust (Anforderung an die Gebäudehülle) des Gebäudes sei wie bisher anhand von nur zwei Kriterien auf den ersten Blick erkennbar, welchen energetischen Standard ein gefördertes Gebäude erfüllt.

Neue Förderstufen

Neu sei, dass im Oktober zusätzliche Förderstufen hinzukommen. Die derzeitigen energetischen Förderniveaus werden laut KfW aber auch nach dem 01. Oktober 2009 zu den heutigen Sätzen weiter gefördert. Insgesamt würden zukünftig sechs KfW-Effizienzhausstandards unterstützt.

Anfang 2010 werde die neue Förderstufe Effizienzhaus 55 für Neubauten eingeführt. Während einer dreimonatigen Übergangszeit bis zum 30. Dezember 2009 sind Anträge nach Angaben der KfW sowohl nach den bisherigen als auch nach den neuen Standards uneingeschränkt möglich. Damit sei eine weitgehende Planungssicherheit für die Investoren gewährleistet.

Die Förderstufen KfW-Effizienzhaus 130 in der Sanierung und KfW-Effizienzhaus 85 im Neubau würden in einer Übergangsphase zeitlich befristet angeboten – voraussichtlich bis zum 30.Juni 2010.

“Die KfW-Förderprogramme zum energieeffizienten Bauen und Sanieren bleiben auch unter den geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen weiter sehr attraktiv”, resümiert KfW-Vorstand Dr. Axel Nawrath. (te)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

DISQ: Die besten Kfz-Versicherer

Und es gibt erhebliche Preis-Leistungs-Unterschiede in der Kfz-Versicherung. Im Idealfall lassen sich bis zu 80 Prozent einsparen. Das zeigt das neue DISQ-Rating unter 27 Kfz-Versicherern, darunter 19 Filial- sowie acht Direktversicherer. Drei Einzeltarife erhielten ein „sehr gut“. Auf Platz eins kamen der Marktführer HUK-Coburg und  der Direktversicherer CosmosDirekt.

mehr ...

Immobilien

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Investmentfonds

Clartan Associés und Ethos bündeln Expertise in einem ESG-Fonds

Der unabhängige Vermögensverwalter Clartan Associés und die im Bereich der sozial-verantwortlichen Investitionen langjährig erfahrene Schweizer Ethos lancieren gemeinsam einen europäischen Nachhaltigkeitsfonds: den Clartan Ethos ESG Europe Small & Mid Cap.

mehr ...

Berater

Plansecur-Messe 2020 komplett digital

Die Finanzberatungsgruppe Plansecur lädt zu ihrer coronabedingt ersten virtuellen Finanzplanungsmesse ein. Auf der ausschließlich für geladene Berater und Partner geöffneten Online-Veranstaltung werden rund 400 Teilnehmer erwartet.

mehr ...

Sachwertanlagen

“Negative Zinsen auch im Immobilienbereich nicht mehr ausgeschlossen”

Die Perspektiven für den deutschen Wohnimmobilienmarkt sind günstig, auch wegen der weiter gesunkenen Zinsen. Dieses Bild zeichnete Prof. Dr. Michael Voigtländer, Leiter des Kompetenzfelds Finanzmärkte und Immobilienmärkte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) anlässlich einer Online-Konferenz der Project Unternehmensgruppe. 

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...