6. Juli 2009, 00:00
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Neuer Tiefstand der Baufertigstellungen

Die Baufertigstellungen in Deutschland haben nach den heute veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden einen neuen historischen Tiefstand erreicht. Anlässlich der Veröffentlichung der Zahlen fordert der Branchenverband BFW Kreditsicherheit für die Immobilienwirtschaft.

Im Jahr 2008 wurden mit 176.000 Wohnungen 16,5 Prozent weniger Wohnungen fertig gestellt als noch 2007. Gegenüber dem Höchststand von 1995 bedeutet dies einen Rückgang um mehr als 70 Prozent.

?Wenn der Blutkreislauf der Branche ? der Kredit ? nicht mehr zirkuliert, hat das fatale Auswirkungen auf die immobilienwirtschaftlichen Akteure. Es kann nicht sein, dass Banken zwar Finanzierungsmittel in Anspruch nehmen, diese aber nicht an den Markt weitergeben. Die derzeitigen Kreditvergabekriterien sind inzwischen so restriktiv, dass sie für viele Unternehmen schwer zu erreichen sind. Wo früher eine Eigenkapitalquote von zehn Prozent ausreichte, sind es heute 40 bis 50 Prozent. Oftmals werden Kredite sogar gar nicht mehr vergeben. Investitionen in den Wohnungsbau werden damit deutlich erschwert bis verhindert?, kritisiert Walter Rasch, Präsident des Berliner BFW Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, auch mit Bezug auf die aktuellen Diskussion um mögliche ?Zwangskredite? für Banken.

Im Neubausegment zeigt sich der Rückgang der Baufertigstellungen noch deutlicher. Mit 152.200 fertig gestellten Wohnungen beträgt der Rückgang der Fertigstellungen dort knapp 18 Prozent. Vor allem im Bereich der Eigenheimerstellung werden Einbrüche sichtbar. Mit einem Rückgang um 22 Prozent sank die Zahl der Baufertigstellungen von Einfamilienhäusern stärker als bereits 2007. (te)

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Pensionskassen: Mit Volldampf in den Untergang?

Der Niedrigzins beschäftigt Pensionskassen seit 10 Jahren. Diese Entwicklung nimmt durch die Corona-Krise weiter an Fahrt auf. Arbeitgeber sollten jetzt Risiken evaluieren und Handlungsoptionen prüfen, meint das Beratungshaus auxilion.

mehr ...

Immobilien

Miete oft höher als 30 Prozent des Einkommens

Zwei Drittel der Wohnungssuchenden bereit, mehr für Miete zu zahlen als empfohlen Eine Faustregel lautet: Die Kaltmiete einer Wohnung sollte nicht höher als 30 Prozent des Nettoeinkommens des Mieters sein.

mehr ...

Investmentfonds

Wasserstoff-Durchbruch in Sicht?

Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, zeichneten sich im Bereich der Wasserstoff-Technologie zuletzt zahlreiche Fortschritte ab. Wird Wasserstoff jetzt auch für PKWs nutzbar?

mehr ...

Berater

Die unbequeme Wahrheit über Erfolg in der Selbstständigkeit

Wenn Sie als selbstständiger Finanzdienstleister sich wirklich von der Konkurrenz abheben und zu den besten gehören möchten, dann geht das nur außerhalb der Komfortzone. Gastbeitrag von Trainer und Berater Dieter Kiwus

mehr ...

Sachwertanlagen

Finexity bringt dritten digitalen “Club-Deal”

Das Fintech Finexity AG erweitert sein “Club-Deal”-Angebot um ein Neubauprojekt in Hamburg. Das Projekt ist mit einem Volumen von über acht Millionen Euro das bisher größte im Portfolio des Hamburger Unternehmens und steht Investoren mit Anlagesummen ab 100.000 Euro offen.

mehr ...

Recht

Hälfte der Steuerzahler will Soli-Ersparnis zurücklegen

Mehr als die Hälfte der Steuerzahler, die im kommenden Jahr durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags mit einer Entlastung rechnen, will das zusätzliche Nettoeinkommen zurücklegen. Das ergab die jüngste Umfrage im Deutschland-Trend des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA), die von INSA Consulere im Auftrag des DIA durchgeführt worden ist.

mehr ...