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8. Juli 2009, 00:00
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Senioren zieht es in die Großstadt

Vier von zehn Deutschen über 65 denken, dass die Großstadt der ideale Ort für den Lebensabend ist. Jüngere Menschen hingegen halten am Bild der ländlichen Idylle fest. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact.

Je näher der Lebensabend rückt, desto attraktiver erscheint laut der Studie die Großstadt als Wohnort. Nach dem idealen Altersruhesitz gefragt antworteten 42 Prozent der Befragten über 65 Jahre, dass die Großstadt der beste Ort ist, um den Ruhestand zu verbringen. Die Begeisterung für die Stadt fiele hingegen bei den unter 25-Jährigen weitaus verhaltener aus: Lediglich ein Viertel von ihnen gebe der Stadt als Altersruhesitz den Vorzug vor dem Land.

Von allen Befragten stellen die Senioren die Altersgruppe, die sich am deutlichsten für die Stadt ausspricht. Selbst die Best Ager, also diejenigen zwischen 50 und 65, seien nur zu 35 Prozent der Meinung, in der Großstadt lebe es sich im Alter besser als in der Provinz. Auf die Frage, warum sie die Großstadt als Altersruhesitz schätzen, nennen die befragten Senioren vor allem die kurzen Wege (82 Prozent), die bessere ärztliche Versorgung (81 Prozent) und das Angebot an betreutem Wohnen (73 Prozent).

Die Jugend hat der Untersuchung zufolge indessen eine völlig andere Vorstellung, was einen guten Altersruhesitz ausmacht. Fast drei Viertel der unter 25-Jährigen sprächen sich explizit für das Land aus. Nach ihren Gründen befragt, führen sie zu 96 Prozent die Ruhe und Beschaulichkeit des Landlebens an. Auch eine schönere Umgebung (86 Prozent) und saubere Luft (80 Prozent) sind laut der Studie für die Jugend beliebte Argumente, warum sie ihren Lebensabend einmal auf dem Land verbringen möchten.

Im Rahmen der Untersuchung wurden 1.345 zufällig ausgewählte Personen befragt. (te)

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