Wohnungen in Uni-Städten mit bester Preise-Mieten-Relation

Westdeutsche Universitätsstädte verfügen unter den Investitionsstandorten für Wohnimmobilien über die günstige Kaufpreis-Mietertrags-Relation. Das ist das Ergebnis eines bundesweiten Chance-Risiko-Profils, das der Immobilienberater CB Richard Ellis (CBRE) erstellt hat.

Laut CBRE-Analyse zählen Darmstadt, Erlangen, Ingolstadt, Mainz und Augsburg in dieser Hinsicht zu den top platzierten Standorten.

Im Rahmen der Untersuchung hat die Residential-Valuation-Abteilung des Immobilienberaters die wohnwirtschaftlichen Daten aller 413 Stadt- und Landkreise in Deutschland ausgewertet. Neben der Analyse von über einer Million anonymisierter Bestandsmieten und Neuabschlüsse aus den Jahren 2007 bis 2009 sind laut CBRE in den einzelnen Reports unter anderem sozioökonomische Eckdaten, Baufertigstellungen, Ergebnisse der lokalen Gutachterausschüsse sowie Kennzahlen aus begleiteten Transaktionen enthalten.

Westdeutsche Uni-Standorte sind führend

„Die führenden Investitionsstandorte, die über eine günstige Kaufpreis-Mietertrags-Relation verfügen, sind nicht die Großstädte wie Hamburg, München oder Berlin. Dort stehen die westdeutschen Universitätsstandorte im Vordergrund. Von den ostdeutschen Städten ist nur Jena in der Spitzengruppe vertreten“, kommentiert Michael Schlatterer, Wohnungsmarktexperte der Residential-Valuation-Abteilung bei CBRE in Deutschland. „Allerdings reagieren die lokalen Wohnimmobilienmärkte in den Mittelstädten im Vergleich zu den Immobilienhochburgen sensitiver auf die Entwicklung oder den Neubau großvolumiger Wohnanlagen“, so Schlatterer weiter.

Zentrales Element des Standort-Rankings ist eine Einschätzung von CBRE zum Steigerungspotenzial des Marktmietpreises. Generell liege die nominale Marktmietsteigerung im langjährigen Mittel – abhängig von Qualität und Standort – unter der Inflationsrate. In einigen Landkreisen werde sogar ein realer Rückgang des Marktmietniveaus verzeichnet. (te)

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