Anzeige
1. Oktober 2010, 14:25
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Büroobjekte: Nebenkosten steigen deutlich

Vermieter von Büroimmobilien sehen sich deutlich gestiegenen Nebenkosten gegenüber. Zu diesem Ergebnis kommt die jährliche Analyse „Oscar“ des Immobilienberaters Jones Lang LaSalle.

Bueroobjekt-fensterputzer-shutt 3051145-127x150 in Büroobjekte: Nebenkosten steigen deutlichDemnach sind die Nebenkosten in Deutschlands Büros im Einjahresvergleich um neun Prozent gestiegen, was den höchsten Zuwachs seit dem Jahr 2003 darstellt. Mit einem Durchschnittswert von 3,40 Euro pro Quadratmeter und Monat über alle Gebäude hinweg wurde der höchste Wert der vergangenen 15 Jahre erreicht. Dabei ist der Durchschnitt bei klimatisierten Gebäuden im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent gestiegen, bei unklimatisierten Objekten um acht Prozent.

Deutlich zugelegt haben bei beiden Gebäudekategorien die Kosten für Heizung (plus zehn Prozent bei klimatisierten, plus 23 Prozent bei unklimatisierten Gebäuden) und Reinigung (plus 23 Prozent/plus 24 Prozent). „Durch den Anstieg überholten die Heizungskosten zum ersten Mal innerhalb einer Oscar-Untersuchung die öffentlichen Abgaben als höchsten Kostenfaktor der so genannten ,zweiten Miete’ “, so Christina Hoffmann, Leiterin Property Management Jones Lang LaSalle Deutschland. Gleichgeblieben sind in beiden Kategorien die Aufwendungen für Wasser und Abwasser, rückläufig waren die Kosten für die Versicherung.

Im Gegensatz zum Vorjahr waren alle untersuchten Metropolen von Kostenanstiegen betroffen. Im Durchschnitt müssen Mieter mit 3,54 Euro pro Quadratmeter und Monat (plus 18 Prozent) in Berlin die höchsten Nebenkosten aufbringen. Danach folgen München (3,50 Euro, plus acht Prozent), Düsseldorf (3,45 Euro, plus 13 Prozent) und Frankfurt (3,30 Euro, plus drei Prozent). Die niedrigsten Nebenkosten fallen in Hamburg an (3,25 Euro, plus sieben Prozent).

Trotz des Spitzenwertes im Nebenkosten-Vergleich werden in Berlin aber nach wie vor die niedrigsten durchschnittlichen Gesamt-Bürokosten bezahlt. Aufgrund der gesunkenen Durchschnittsmiete ist dieser Wert um zehn Prozent auf 14,12 Euro pro Quadratmeter abgesackt. Bundesweiter Spitzenreiter ist Frankfurt mit insgesamt 23,25 Euro pro Quadratmeter. (bk)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

1 Kommentar

  1. […] Zu diesem Ergebnis kommt die jährliche Analyse „Oscar“ des Immobilienberaters Jones […] Cash. Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von Büroobjekte: Nebenkosten steigen deutlich | Mein besster Geldtipp — 1. Oktober 2010 @ 19:06

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 10/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Multi-Asset – Kfz-Policen – Immobilieninvestments – Ruhestandsplanung

Ab dem 13. September im Handel.

Jubiläumsheft

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Zukunft der Versicherungsbranche + Unangenehme Wahrheiten: Vermittlerzahlen täuschen

Versicherungen

bAV: Nürnberger stellt Pensionsfonds neu auf

Die Nürnberger Pensionsfonds AG erweitert die Gestaltungsmöglichkeiten in der betrieblichen Altersversorgung (bAV). So kann sich beim bilanzförmigen Pensionsfonds die Kapitalanlage zukünftig automatisch an aktuelle Marktentwicklungen anpassen, um eine langfristig stabile Wertentwicklung zu erreichen. Mit Fidelity International konnte zudem ein neuer Partner im Bereich der Fondsanlage gewonnen werden.

mehr ...

Immobilien

Baufinanzierung: Zinsen werden volatiler

Die Europäische Zentralbank (EZB) beschäftigt sich unter anderem mit der finanziellen Lage Italiens, während die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) wieder einmal am Leitzins gedreht hat.

mehr ...

Investmentfonds

Sieben Anlagestrategien für den Spätzyklus

Die USA erleben ihre zweitlängste wirtschaftliche Expansion, die bereits zehn Jahre andauert. Und auch wenn derzeit kein Ende in Sicht ist, stellt sich die Frage, wie lange dieser noch anhalten wird. Laut Tilmann Galler, Kapitalmarktstratege bei J.P. Morgan Asset Management, spricht vieles dafür, dass sich die US-Konjunktur im Spätzyklus befindet. Er nennt sieben Strategien, mit denen Anleger ihre Portfolios defensiver Ausrichten können.

mehr ...

Berater

Fintechs: Die fairsten digitalen Finanzberater

Auf dem deutschen Markt tummeln sich bereits über 300 verschiedene sogenannte Fintechs – Tendenz laut Experten steigend. Welche davon am fairsten aufgestellt sind, hat das Analysehaus Servicevalue in Kooperation mit Focus Money untersucht.

mehr ...

Sachwertanlagen

Falschberatung: Sparkasse muss zahlen

Mangelhafte Beratung kann den Berater teuer zu stehen kommen. Das erfährt eine oberpfälzische Sparkasse gerade am eigenen Leib, wie ein aktuelles Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth zeigt.

mehr ...

Recht

Heckenschnitt: Was gilt im Streitfall?

Landesrechtliche Regelungen geben oft vor, wie hoch eine Hecke auf einer Grundstücksgrenze sein darf. Nachbarn können jedoch nicht verlangen, dass der Eigentümer seine Hecke vorsorglich im Herbst und Winter so stark herunterschneidet, dass sie im Sommer die zulässige nicht Höhe überschreitet. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH das Landgericht Freiburg.

mehr ...