Anzeige
Anzeige
22. Dezember 2010, 12:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Erholung der großen deutschen Büromärkte

Die kontinuierliche vergleichende Analyse der 14 Märkte Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg, Rostock und Stuttgart durch das Maklernetzwerk DIP Deutsche Immobilien-Partner zeigt, dass sich die deutschen Büromärkte im Laufe des Jahres 2010 allmählich von den Turbulenzen der Wirtschafts- und Finanzkrise erholen.

Wolkenkratzer11-127x150 in Erholung der großen deutschen BüromärkteLaut Analysen von DIP summiert sich der Büroflächenumsatz (inklusive Eigennutzer) in den 14 Bürostandorten im Jahre 2010 auf insgesamt rund 3,16 Millionen Quadratmeter Bürofläche. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr (rund 2,82 Millionen Quadratmeter) einen – wie von DIP zur Jahresmitte prognostiziert – Zuwachs um etwa zwölf Prozent. Der Büroflächenumsatz erreicht damit nahezu den Mittelwert der letzten zehn Jahre (2000 bis 2009: 3,21 Millionen Quadratmeter). Das Büroflächenangebot erhöhte sich in den 14 Büromärkten laut DIP-Zahlen binnen Jahresfrist auf aktuell rund 10,34 Millionen Quadratmeter (Ende 2009: rund 9,61 Millionen Quadratmeter). Die Leerstandsquote stieg von 9,4 auf 10,1 Prozent.

Ungeachtet dessen präsentierten sich die Mieten stabil mit zum Teil leicht anziehender Tendenz. So hat sich die gewichtete Spitzenmiete in den 14 analysierten deutschen Büromärkten in 2010 gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf rund 23,70 Euro pro Quadratmeter erhöht (2009: crica 23,60 Euro pro Quadratmeter).

Größere Märkte – größere Umsatzdynamik

Auf die Entwicklung der von DIP erfassten einzelnen Büromärkte haben sich die Auswirkungen der Finanzmarktkrise und die einsetzende Wirtschaftserholung Entwicklungen in unterschiedlichem Ausmaß ausgewirkt. In den sieben größten deutschen Städten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart) stieg der Büroflächenumsatz mit circa 2,74 Millionen Quadratmetern beziehungsweise rund 87 Prozent der Büroflächenumsätze aller 14 DIP-Büromärkte um etwa 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2,31 Millionen Quadratmeter) an.

Der deutschlandweit umsatzstärkste Büromarkt in 2010 ist demnach – wie in den Vorjahren – München mit rund 600.000 Quadratmetern (plus elf Prozent), gefolgt von Frankfurt am Main (rund 500.000 Quadratmeter; plus 39 Prozent), Hamburg mit rund 440.000 (plus 14 Prozent) und Berlin mit 425.000 Quadratmetern (plus sechs Prozent). In Düsseldorf betrug das Umsatzwachstum sogar rund 59 Prozent (370.000 Quadratmeter). In Köln und Stuttgart wurden mit 220.000 beziehungsweise 183.000 Quadratmetern Zuwächse von zehn respektive sieben Prozent erzielt.

Seite 2: Welche Märkte weiter rückläufig sind

Weiter lesen: 1 2 3

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...