2. Dezember 2010, 13:36
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Verbesserte Aussichten für EMEA-Hotelmärkte

Investoren bewerten mehr als doppelt so viele Hotelmärkte positiv als noch vor einem halben Jahr. Dies zeigt die Hotel Investor Sentiment Survey (HISS), in der die Immobilienberater von Jones Lang LaSalle Hotels (JLL Hotels) zweimal im Jahr nationale und internationale Investoren nach ihrer Einschätzung der Zukunftsaussichten für den Hotel- und Hotelinvestmentmarkt in der Region EMEA (Europe, Middle East, Africa) befragt.

Hotel-schild-shutt 16992556-127x150 in Verbesserte Aussichten für EMEA-HotelmärkteNachdem in der Umfrage im Mai 2010 lediglich neun der 35 untersuchten Hotelmärkte bei den kurzfristigen Aussichten (sechs Monate) positiv bewertet wurden, waren es in der aktuellen Umfrage mit 20 Hotelmärkten (von 37 – Riad und Casablanca wurden neu in die Umfrage aufgenommen) mehr als doppelt so viele.

Zu den Hotelmärkten mit verbesserter Investoreneinschätzung gehören Moskau, Jeddah, Amsterdam, Warschau, Berlin und Düsseldorf. “Die Übernachtungszahlen in Berlin haben sich sehr positiv entwickelt und auch die weitere Entwicklung wird optimistisch eingeschätzt. Düsseldorf hatte 2009 in vieler Hinsicht ein sehr schwieriges Jahr und zeigt sich – dem zyklischen Messemarkt geschuldet – derzeit ebenso recht positiv”, so Christoph Härle, Managing Director JLL Hotels, Global Hotel Capital Group.

Skepsis herrscht bei Hotelmärkten in Osteuropa (Zagreb, Prag, Budapest), Spanien (Barcelona, Madrid, Resortmärkte) oder im Nahen Osten (Dubai, Abu Dhabi). Mittelfristig sehen die Investoren für 31 Hotelmärkte (HISS Mai 2010: 29) eine weitere Verbesserung der Performance, führend sind hier London, Paris, Istanbul, Hamburg und München.

Weiter sinkende Renditen erwartet

In den letzten zehn Jahren bewegten sich die Renditeerwartungen in der Region EMEA im Durchschnitt zwischen sieben und 11,1 Prozent. Je nach Hotelimmobilie oder Hotelmarkt werden auch Transaktionen unter- oder oberhalb des Durchschnitts abgeschlossen.

Seite 2: Welche Renditen wo erwartet werden

Weiter lesen: 1 2 3

1 Kommentar

  1. […] so viele Hotelmärkte positiv als noch vor einem halben Jahr. Dies zeigt die Hotel Investor […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von Verbesserte Aussichten für EMEA-Hotelmärkte | Mein besster Geldtipp — 2. Dezember 2010 @ 15:04

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Wie viel verdient man in der Ausbildung?

Bankkauffrau, Konditor, Friseur oder Maurerin: Mit dem Schulabschluss in der Tasche beginnt für viele junge Menschen in der Ausbildung ein neuer Lebensabschnitt. Und mit ihm füllt sich meistens zum ersten Mal das eigene Konto. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sparsam mit dem Taschengeld der Eltern sein musste. Doch wie viel Geld verdient man während der Ausbildung eigentlich? Und was tun, wenn das Geld nicht reicht? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

mehr ...

Immobilien

Renovieren: BGH nimmt Vermieter und Mieter in die Pflicht

Langjährige Mieter können ihren Vermieter zum Renovieren verpflichten, müssen sich aber an den Kosten beteiligen. Voraussetzung ist außerdem, dass sich der Zustand der Wohnung seit Einzug deutlich verschlechtert hat.

mehr ...

Investmentfonds

Reges Interesse an Unternehmensteilen von Wirecard

Für die Teile des insolventen Zahlungsabwicklers Wirecard gibt es nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters ein reges Interesse unter Investoren.

mehr ...

Berater

Wie lange hält Urlaubsanspruch? Richter wenden sich an EuGH

Um über die Dauer von Urlaubsansprüchen bei Arbeitnehmern mit Langzeitkrankheit urteilen zu können, hat das Bundesarbeitsgericht den Europäischen Gerichtshof um eine Vorabentscheidung gebeten.

mehr ...

Sachwertanlagen

Zweitmarkt: Umsatz gestiegen, Kurse gefallen

Die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG verzeichnet im Juni bezüglich der Anzahl der Transaktionen und des Nominalumsatzes eine leichte Belebung des Zweitmarkts für geschlossene Fonds. Der Durchschnittskurs sank hingegen zum dritten Mal in Folge.

mehr ...

Recht

Weiterbildung in Zeiten von Covid-19

Die Corona-Pandemie hat das Interesse der Versicherungsvermittler an der Nutzung der Möglichkeiten digitaler Weiterbildung gesteigert, um so sicherzustellen, dass das gesetzliche Pflichtsoll von mindestens 15 Stunden Weiterbildungszeit pro Jahr erfüllt wird. Doch nicht jedes Webinar erfüllt die Voraussetzungen, die für eine Anrechenbarkeit im Rahmen der gesetzlichen Weiterbildungspflicht gefordert sind. Gastbeitrag von Rechtsanwalt Jürgen Evers

mehr ...