2. Juni 2010, 10:38
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Versicherer investieren risikoavers in Immobilien

Gewerbeimmobilien-london in Versicherer investieren risikoavers in Immobilien

Deutsche Versicherer und Pensionskassen wollen 2010 knapp 300 Millionen Euro in Immobilien investieren. Dies ist das Ergebnis des Trendbarometers Immobilienanlagen der Assekuranz 2010 von Ernst & Young Real Estate. “Insgesamt ist die Assekuranz in diesem Jahr nochmals deutlich risikoaverser als im Vorjahr”, erklärt der Partner im Beratungsunternehmen Dietmar Fischer.

So planen beispielsweise fünfmal so viele befragte Unternehmen, sich von Nordamerikainvestments zu trennen. “Es wird mit weiteren Preiskorrekturen auf dem US-Markt gerechnet”, begründet Fischer diesen Trend. Der Fokus liegt auf inländischen Investments und den Nachbarländern: “88 Prozent der Unternehmen der Assekuranz planen Ankäufe in Deutschland, 75 Prozent in den Core- oder Core-Plus-Märkten Europas”, erläutert Fischer die Ergebnisse des Trendbarometers.

Der neue Spitzenreiter in diesem Jahr ist demnach der Einzelhandel. Wohn- und Büroimmobilien, im vergangenen Jahr noch die beliebtesten Immobilienanlageklassen, sind in der Gunst der Assekuranz hingegen etwas gefallen. Im Rahmen des Trendbarometers Assekuranz wurden die Umfrageergebnisse von 25 deutschen Versicherungen und Pensionskassen ausgewertet. Die Umfrageteilnehmer halten ein Immobilienvolumen von durchschnittlich 2,3 Milliarden Euro. Die Befragung erfolgte im Zeitraum von April bis Mai 2010. Das Trendbarometer Assekuranz wird seit 2008 jährlich veröffentlicht.

Direkte Anlagen dominieren

Die befragten Unternehmen planen in diesem Jahr durchschnittlich 293 Millionen Euro in Immobilien zu investieren. Davon entfallen 56 Prozent auf Direktanlagen und 44 Prozent auf indirekte Vehikel. “Bei den indirekten Anlagen sind vor allem offene Immobilienspezialfonds nach deutschem Recht und geschlossene Immobilienfonds gefragt”, so Fischer.

Wie bei den geplanten Ankäufen weisen Direktanlagen auch auf dem Verkaufszettel das größere Volumen auf. Das voraussichtliche Verkaufsvolumen liegt insgesamt durchschnittlich bei 55 Millionen Euro. Dabei entfallen 48 Millionen Euro auf direkt gehaltene Immobilien und nur sieben Millionen Euro auf indirekte Vehikel. “Der Verkauf von indirekten Immobilienanlagen ist aktuell nur in Ausnahmefällen geplant”, kommentiert der Experte.

Seite 2: Risikoreichere Zielregionen verlieren weiter an Bedeutung

Weiter lesen: 1 2

3 Kommentare

  1. […] http://www.cash-online.de/immobilien/2010/versicherer-investieren-risikoavers-in-immobilien/27994 […]

    Pingback von • Online investieren - reich werden mit dem Internet? | Mister Info — 9. Juni 2010 @ 12:18

  2. […] http://www.cash-online.de/immobilien/2010/versicherer-investieren-risikoavers-in-immobilien/27994 […]

    Pingback von • Geschlossener Immobilienfond | Mister Info — 8. Juni 2010 @ 11:06

  3. […] haben folgende Beiträge zum Thema "geschlossener immobilienfonds" gefunden:Jun02Versicherer investieren risikoavers in Immobilien – cash-online.decash-online.de“Bei den indirekten Anlagen sind vor allem offene Immobilienspezialfonds nach […]

    Pingback von geschlossener immobilienfonds | buzzlogs — 2. Juni 2010 @ 22:35

Ihre Meinung



 

Versicherungen

Einnahmen der Rentenversicherung trotz Corona gestiegen

Die Deutsche Rentenversicherung kommt nach eigenen Angaben finanziell bisher gut durch die Corona-Krise. In den ersten acht Monaten des laufenden Jahres seien die Beitragseinnahmen weiter leicht gestiegen, teilte ein Sprecher mit.

mehr ...

Immobilien

CDU-Generalsekretär dringt auf Verlängerung des Baukindergelds

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hat sich für eine weitere Verlängerung des Baukindergeldes um neun Monate bis Ende 2021 ausgesprochen.

mehr ...

Investmentfonds

Kretschmann bezweifelt schnellen Siegeszug des E-Autos

Vielen geht die Wende hin zur Elektromobilität aus Klima-Gründen längst nicht schnell genug. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat dagegen keine Eile. Ganz im Gegenteil

mehr ...

Berater

Adcada GmbH stellt Insolvenzantrag

Die Adcada GmbH aus Bentwisch (bei Rostock) hat Insolvenz angemeldet. Vorausgegangen waren unter anderem Auseinandersetzungen mit der Finanzaufsicht BaFin, die nun von Adcada für die Insolvenz mitverantwortlich gemacht wird. Das Unternehmen war auch in die Schlagzeilen geraten, weil es Anlegergeld zur Produktion von Corona-Schutzmasken einsammeln wollte.

mehr ...

Sachwertanlagen

AEW versilbert deutsches Büroimmobilien-Portfolio

Der Asset Manager AEW gibt die Vermittlung der Anteilscheine am AEW City Office Germany-Fonds an einen Fonds von Tristan Capital Partners, Curzon Capital Partners 5 LL, bekannt. Das Portfolio umfasst sieben Objekte mit insgesamt rund 83.000 Quadratmetern Mietfläche.

mehr ...

Recht

Scholz: Corona-Krise wird Staatsverschuldung auf 80 Prozent steigern

Durch die Corona-Krise wird die Staatsverschuldung der Bundesrepublik auf 80 Prozent steigen. Ähnlich hoch lag sie nach der Finanzkrise 2008/2009. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, in den kommenden Jahren die Staatsverschuldung dann wieder deutlich drücken zu können.

mehr ...