Anzeige
31. Dezember 2010, 11:56
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Wohneigentum entlastet Rentnerhaushalte um fast 500 Euro pro Monat

Dank der ersparten Kaltmiete haben Immobilienbesitzer im Ruhestand durchschnittlich 472,26 Euro netto im Monat mehr zur Verfügung als Mieter. Das geht aus einer Anfrage der Landesbausparkassen (LBS) beim Statistischen Bundesamt hervor.

Baufi1-127x150 in Wohneigentum entlastet Rentnerhaushalte um fast 500 Euro pro MonatDer finanzielle Vorteil des Rentnerhaushalts im Eigenheim entspricht laut LBS damit dem durchschnittlichen Mietwert der eigenen vier Wände. Die Mietersparnis durch Wohneigentum mache sich demnach besonders im Alter bemerkbar, denn die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenkasse fielen meist deutlich niedriger aus als das letzte Arbeitseinkommen. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Altersvorsorge verfügt ein zweiköpfiger Rentnerhaushalt (60 bis 64 Jahre) nach Abzug aller Steuern und Sozialabgaben über etwa 1.700 Euro netto im Monat – Leistungen aus der privaten Vorsorge bereits eingerechnet. Durch die ersparte Kaltmiete von rund 470 Euro stelle sich ihre Netto-Einkommenssitu- ation gegenüber einem Mieterhaushalt demnach um knapp 30 Prozent besser dar.

“Die eigene Immobilie sorgt dafür, dass Menschen ihren Lebensabend unbeschwerter genießen können. Deshalb ist sie für die Deutschen nach wie vor die beliebteste Form der Altersvorsorge”, interpretiert Gregor Schneider, ein Sprecher der LBS, das Ergebnis der Anfrage.

Von der Mietersparnis profitierten Eigentümer heute zudem deutlich länger als früher: Während vor 50 Jahren Ruheständler ihre gesetzliche Rente im Schnitt nur zehn Jahre genießen konnten, sind es aktuell mehr als 17 Jahre. Und die Tendenz ist steigend, denn die Lebenserwartung nimmt weiter zu – im Jahr 2060 dürften Männer laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 85, Frauen sogar 89 Jahre alt werden. Damit gingen zwei Entwicklungen einher, die zu finanziellem Mehrbedarf führten: Zum einen seien viele Rentner immer länger aktiv und nutzen ihren Ruhestand zum Beispiel für Reisen, zum anderen stiegen mit der höheren Lebenserwartung auch die Ausgaben für Gesundheit und Pflege.

“Als sicherer Vorsorge-Baustein kommt dem Eigenheim große Bedeutung zu. Denn wer nur Nebenkosten zahlen muss, hat im Alter deutlich mehr Geld in der Tasche”, erklärt Schneider. (te).

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

2 Kommentare

  1. dies ist eine Milchmädchenrechnung. 80% der Immobilienbesitzer kommen mit den Sanierungskosten nicht mehr nach. Das Märchen “Mietersparnis” kann zu jeder Zeit bewiesen werden.

    Kommentar von Horst N O L L Versicherungsmakler — 5. Januar 2011 @ 09:50

  2. […] im Ruhestand durchschnittlich 472,26 Euro netto im Monat mehr zur Verfügung als Mieter. Das […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von Wohneigentum entlastet Rentnerhaushalte um fast 500 Euro pro Monat | Mein besster Geldtipp — 31. Dezember 2010 @ 19:04

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Arbeiten im Alter: Wenn die Rente (nicht) reicht

In Deutschland ist weit mehr als ein Viertel aller Rentnerinnen und Rentner in den ersten drei Jahren nach Übergang in eine Altersrente erwerbstätig: Besondern Frauen sind betroffen. Rund  31 Prozent gehen einer regelmäßigen bezahlten Beschäftigung nach. Bei den Männern 28 Prozent.

mehr ...

Immobilien

Alpin-Skigebiete: Wo Immobilien am gefragtesten sind

Noch zeigt sich das Wetter in Deutschland sommerlich warm, aber die nächste Wintersaison steht vor der Tür. Der Immobilienberater Knight Frank hat die Veränderungen bei den Immobilienpreisen in den französischen und Schweizer Alpin-Skigebieten untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Dollar hat Leidensweg noch vor sich

Die Eurozone könnte die US-Wirtschaft überholen. Die US-Wirtschaft schwächt sich ab, während sich die Eurozone stabilisiert. Darauf werden auch die Zentralbanken reagieren und somit die Renditen von Staatsanleihen und die Wechselkurse beeinflussen.

mehr ...

Berater

Leadmanagement: Sales und Marketing müssen kooperieren

Kunden nehmen ein Unternehmen immer als Einheit wahr. Abteilungsgrenzen interessieren ihn nicht. Deshalb muss die interne Zusammenarbeit Hand in Hand funktionieren. Isoliert agierende “Silos“ kann man dabei nicht brauchen.

Gastbeitrag von Anne M. Schüller, Businesscoach

mehr ...

Sachwertanlagen

Neuer Spezial-AIF von d.i.i.

Die d.i.i. Investment GmbH hat mit dem “d.i.i. 10” einen weiteren geschlossenen Immobilien-Spezial-AIF aufgelegt. Der neue Fonds richtet sich an Family Offices, vermögende private Investoren und Stiftungen.

mehr ...

Recht

Einfach oder qualifiziert? Bei Rot ist Schluss mit lustig

Ob bewusst oder aus Versehen, ob im Auto oder auf dem  Fahrrad. Wer glaubt,  bei „Kirschgrün“ könne man mal eben schnell noch drüber hüpfen, gefährdet nicht nur sich, sondern auch andere. Und es drohen saftige Strafen – von Bußgeld über Punkte in Flensburg bis hin zur Haftstrafe.

 

mehr ...