Anzeige
14. Dezember 2010, 16:33
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Bayerns Wohnungsmieten ziehen flächendeckend an

Das IVD-Marktforschungsinstitut des Immobilienverbands Deutschland IVD Süd hat den Herbstmarktbericht “Wohnimmobilien-Mietobjekte” vorgelegt. “Sowohl in München als auch bayernweit verzeichnen die Mietpreise in allen Marktsegmenten eine steigende Tendenz”, so Professor Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts.

M Nchen-127x150 in Bayerns Wohnungsmieten ziehen flächendeckend an“Bereits im Frühjahr wies der IVD darauf hin, dass angesichts der konjunkturellen Erholung mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach Wohnraum und als Folge dessen mit anziehenden Preisen zu rechnen ist”, so Kippes. Insofern haben die Mietpreise in München nach der stabilen Phase im Frühjahr 2010 auf einem sehr hohen Niveau nach IVD Süd-Recherchen erneut zugelegt. Die Veränderung gegenüber Frühjahr 2010 lag demnach bei den Alt- und Neubauwohnungen bei plus 2,3 Prozent und bei Wohnungen aus dem Bestand bei plus 2,5 Prozent. Das Mietpreisniveau der Reihenmittelhäuser im Bestand stieg gemäß der Erhebung im Durchschnitt um plus 1,3, Reihenmittelhäuser im Neubau um plus 1,2, Doppelhaushälften im Bestand um plaus 1,1 und Doppelhaushälften im Neubau um plaus 1,4 Prozent.

“Für den guten Wohnwert werden in München bei den Altbauwohnungen derzeit im Durchschnitt 13,30 Euro pro Quadratmeter bezahlt”, so IVD-Vorstandsmitglied Martin Schäfer, “die Mieten für Wohnungen aus dem Bestand liegen bei 12,40 und für Neubauwohnungen bei 13,50 Euro pro Quadratmeter.” Ein Reihenmittelhaus im Bestand zur Miete kostet laut IVD Süd-Zahlen im Herbst 2010 durchschnittlich 1.580 Euro pro Objekt und ein Reihenmittelhaus im Neubau 1.690 Euro pro Objekt. Das Mietpreisniveau für Doppelhaushälften im Bestand liegt demnach bei durchschnittlichen 1.870  Euro pro Objekt und für Doppelhaushälften im Neubau bei 2.200 Euro pro Objekt.

Der Trend zu steigenden Preisen setzt sich in Bayern fort

Alle Objekttypen haben laut IVD Süd-Statistik gegenüber dem Frühjahr 2010 Anstiege des Mietpreisniveaus aufgewiesen. Der Anstieg bei den Altbauwohnungen lag demnach bei plus 5,4, bei den Wohnungen aus dem Bestand bei plus 6,1 und bei neuerrichteten Wohnungen bei plus 4,1 Prozent. Die Reihenmittelhäuser im Bestand legten gemäß Erhebung um plus 4,9, Reihemittelhäuser im Neubau um plus 2,6, Doppelhaushälften im Bestand um plus 4,1 und die Doppelhaushälften im Neubau um plsu 3,8 Prozent zu.

In den bayerischen Groß- und Mittelstädten konnten, so Professor Kippes, bei fast allen Objekttypen steigende Mieten festgestellt werden, wobei hier die Mittelstädte deutlich höhere Anstiege zu verzeichnet haben. Lediglich in Fürth und Nürnberg gaben nach IVD Süd-Zahlen die Mietpreise für Altbauwohnungen und in Erlangen die Wohnungen aus dem Bestand leicht nach. (te)

Foto: Shutterstock

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

1 Kommentar

  1. […] vorgelegt. “Sowohl in München als auch bayernweit verzeichnen die […] Cash.Online: News- und Serviceportal für Finanzdienstleistungen Share and […]

    Pingback von Bayerns Wohnungsmieten ziehen flächendeckend an | Mein besster Geldtipp — 14. Dezember 2010 @ 22:03

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Megatrend Demografie – Indizes – Naturgefahren – Maklerpools

Ab dem 16. Oktober im Handel.

Cash.Special 3/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Riester-Rente – bAV – PKV – Bedarfsanalyse

Ab dem 22. Oktober im Handel.

Versicherungen

Franke und Bornberg: Die besten Kfz-Tarife 2018

Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat für das diesjährige Kfz-Rating 2018 insgesamt 253 Tarife und Tarifkombinationen von 73 Versicherern nach 61 Kriterien verglichen. Das Ergebnis: Die Tarife werden immer besser, Innovationen sucht man jedoch vergeblich.

mehr ...

Immobilien

USA: NAHB-Hausmarktindex fällt auf tiefsten Stand seit August 2016

Die Lage am US-Häusermarkt hat sich im November merklich eingetrübt. Der NAHB-Hausmarktindex sei um acht Punkte auf 60 Punkte gefallen, teilte die National Association of Home Builders (NAHB) in Washington mit.

mehr ...

Investmentfonds

PRIIPs: Zoff der BaFin mit Europa

Die BaFin lehnt den Vorschlag der europäischen Aufsichtsbehörden für eine Modifikation der Vorschriften für verpackte Anlage- und Versicherungsprodukte (PRIIPs) brüsk ab. Stattdessen fordert die deutsche Behörde eine umfassende Revision der PRIIPs-Verordnung – “und zwar zügig”.

mehr ...
19.11.2018

Erster Hanf-Fonds

Berater

Wirecard erwartet auch 2019 kräftigen Gewinnanstieg

Der Zahlungsabwickler Wirecard ist wegen des Booms im Onlinehandel auch für das kommende Jahr optimistisch. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde 2019 in einer Bandbreite von 740 bis 800 Millionen Euro erwartet.

mehr ...

Sachwertanlagen

Nur Augenhöhe wird erneut nicht reichen

Der Verband ZIA hat die Vorgaben des früheren BSI für Performanceberichte der Fondsanbieter als Verbandsstandard aufgehoben. Er wiederholt damit womöglich einen Fehler, den die Branche schon bei den Prospekten gemacht hat. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Wirbel um Krankenkassen-Klagen geht weiter – gegenseitige Kritik

Angesichts der Klagewelle um Behandlungskosten haben sowohl Vertreter der Kliniken als auch die Seite der Krankenkassen ihr Vorgehen verteidigt. Der Klageweg sei in einem Rechtsstaat nicht verwerflich, teilte am Freitag die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland in Eisenberg mit.

mehr ...