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10. März 2011, 12:38
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Deutschland, Zentral- und Osteuropa 2011 im Fokus der Investoren

Immobilieninvestoren haben ihre Präferenzen in Europa verschoben und sehen in Deutschland sowie Zentral- und Osteuropa die attraktivsten Märkte für Immobilieninvestments im Jahr 2011. Das ist Ergebnis einer Befragung von 350 europäischen Immobilieninvestoren durch den Immobiliendienstleister CB Richard Ellis (CBRE), die auf der Immobilienmesse Mipim in Cannes präsentiert wurde.

Rund ein Drittel der Investoren plant demnach Akquisitionen in Deutschland. 2010 wollten sich nur 18 Prozent der befragten Investoren in Deutschland engagieren. Rund ein Viertel der Investoren planten Akquisitionen in Zentral- und Osteuropa, der entsprechende Wert im Vorjahr betrug 16 Prozent. Deutschland überholte dabei Großbritannien und Frankreich und sei damit führender Zielmarkt für Immobilieninvestitionen in diesem Jahr in Europa. Laut CBRE ist dies ein Trend, der bereits 2010 begann, als Deutschland einer der am schnellsten wachsenden Investmentmärkte in Europa war.

Dieses Ergebnis zeige den Einfluss der guten wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland als Grundlage für die Attraktivität des Investitionsstandorts. Großbritannien habe die europäische Markterholung vom Tiefpunkt 2009 an sowohl beim Transaktionsvolumen als auch bei den Immobilienwerten angeführt. Nun beginne sich das Interesse von Investoren, auch aufgrund des bereits realisierten Kapitalwertzuwachses auf den Top- Immobilienmärkten in Großbritannien, auf andere Länder zu verschieben.

Frankreich, der laut Umfrage viertattraktivste Immobilieninvestmentmarkt in Europa 2011, habe ebenfalls erheblich an relativer Attraktivität eingebüßt. Für zehn Prozent der befragten Investoren ist Frankreich der attraktivste Investmentmarkt 2011. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen habe Spanien seine Attraktivität im vergangenen Jahr leicht steigern können. Neun Prozent der befragten Investoren favorisieren das Land aktuell. Dies seien in erster Linie Core-Investoren, die eine Möglichkeit sehen, sich aktuell zu historisch attraktiven Renditen in Spanien zu engagieren.

Core-Immobilien blieben 2011 der zentrale Fokus der Investoren. Dabei existierten divergierende Auffassungen darüber, wann der richtige Zeitpunkt für Investments in Immobilien in Nebenlagen ist. Die Ergebnisse der Befragung zeigten, dass die Stimmung unter Investoren den Non-Prime-Lagen beziehungsweise Immobilien gegenüber zunehmend negativ ist. Über 70 Prozent gehen von einer konstanten oder weiter steigenden Differenz bei den Renditen zwischen Top- und peripheren Märkten im Verlauf des Jahres aus. 61 Prozent haben nicht die Absicht vor 2012 in Nebenlagen zu investieren.

Seite 2: Alle wollen Core-Objekte – was nun?

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