Anzeige
Anzeige
21. November 2011, 12:22
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Herausforderung Single-Haushalte

Immer mehr Deutsche wohnen in Single-Haushalten. Die Konsequenzen für den deutschen Immobilienmarkt sind eine hohe Nachfrage nach Wohnraum, steigende Mieten sowie ein Wohnungsdefizit in zahlreichen großen Städten. 

Immobilie und Single-FrauLaut Engel & Völkers Commercial reicht die nur leicht wachsende Neubautätigkeit bei weitem nicht aus, um die hohe Wohnungsnachfrage als Folge der steigenden Haushaltszahlen zu kompensieren. “Da nicht absehbar ist, dass sich diese Entwicklung wieder umkehren wird, wird die Nachfrage nach Wohnraum zukünftig weiter steigen“, prognostiziert Carsten Rieckhoff, der Leiter Research des Unternehmens.

Das Angebot an Mietwohnungen werde demzufolge knapp bleiben, so dass das wachsende Wohnungsdefizit zunehmenden Druck auf die Mieten ausüben wird. Vor allem die prosperierenden Wirtschaftszentren, aber auch zahlreiche B-Standorte wie Aachen oder Jena mit bedeutenden universitären und wissenschaftlichen Einrichtungen seien von dynamisch steigenden Mieten gekennzeichnet. “Zehn Euro pro Quadratmeter aufwärts sind in den deutschen Großstädten längst eher die Regel als die Ausnahme”, berichtet Rieckhoff. Insbesondere in den guten und auch vielen mittleren Lagen fänden frei werdende Wohnungen schnell neue Mieter. Dort seien Mieterhöhungen bei Neuvermietungen die Regel. “Eine hohe Fluktuation lässt Mietpreiserhöhungen besonders gut zu”, so Rieckhoff.

Die Zahl der Alleinwohnenden habe sich in den letzten 30 Jahren demnach fast verdoppelt: Von sechs Millionen Haushalten auf 11,3 Millionen Haushalte. Dabei sei die Zahl der Familienhaushalte nahezu konstant geblieben. Folglich würden heute sechs Millionen Wohnungen mehr gebraucht als in den 70er Jahren. In 40 Prozent der Haushalte lebe heutzutage nur noch eine Person – in den Großstädten wie Hamburg, Berlin, Stuttgart und München seien es sogar 50 Prozent. Demnach stellten die Singlehaushalte hierzulande die Größte Gruppe dar. (te)

Foto: Shutterstock

Anzeige

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 6/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Berufsunfähigkeitsversicherung –Investitionen am Zweitmarkt –Personalplanung – Zweitmarkt

+ Heft im Heft: Cash.Special Investmentfonds

Ab dem 26. Mai im Handel erhältlich.

Cash.Special 1/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Best Ager – Rentenversicherungen – Riester-Rente – betriebliche Krankenversicherung


Ab dem 18. Mai im Handel erhältlich.

Versicherungen

Verdi will Warnstreiks

Vor der dritten Tarifrunde für die private Versicherungsbranche hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten auch in Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Damit will die Gewerkschaft am Dienstag den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

mehr ...

Immobilien

Risikomanagement bei Immobilienprojekten: Verband fordert einheitliche Standards

Der Bau-Monitoring-Verband (BMeV) fordert einheitliche nationale Standards beim Risikomanagement in der Projektfinanzierung. Dies könne einem deutlichen Anstieg der Kosten für Immobilienprojekte entgegen wirken.

mehr ...

Investmentfonds

Weitere Kürzung der Ölfördermengen spielt Putin in die Karten

Die Opec hat entschieden, ihre Kürzungen bei den Ölförderungen auszuweiten. David Donora, Leiter des Rohstoffbereiches bei Columbia Threadneedle Investments, sieht darin unter anderem einen Vorteil für das Nicht-Mitglied Russland.

mehr ...

Berater

Mehr Durchblick bei vermögensverwaltenden Fonds

Die MMD Multi Manager GmbH hat sich seit Jahren den Themen Transparenz und Vergleichbarkeit für Vermögensverwaltende (VV) Produkte verschrieben. Die MMD-Indexfamilie wird mit Hilfe des IT-Dienstleisters Cleversoft erweitert und vertieft.

mehr ...

Sachwertanlagen

Qatar und Saudi Arabien gehen bei Hapag-Lloyd an Bord

Die Reederei Hapag-Lloyd meldet den Vollzug der im Juli 2016 vereinbarten Fusion mit der arabischen Reederei UASC. Damit ändert sich auch die Aktionärsstruktur des Hamburger Traditionsunternehmens signifikant.

mehr ...

Recht

Kfz-Schadenregulierung: Vorsicht bei Verjährung

Wer Leistungen gegen einen Kfz-Haftpflichtversicherer geltend macht, sollte berücksichtigen, dass eine Verjährungsfrist von drei Jahren gilt. In einem aktuellen Urteil verlor ein Kläger vor dem Bundesgerichtshof, der sich mit der Verjährung verkalkuliert hatte.

mehr ...