Anzeige
Anzeige
19. Dezember 2011, 14:24
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

Weiterhin Chancen mit Investments in Deutschland

Der deutsche Markt für Immobilieninvestments bleibt trotz der aktuellen Entwicklungen im Gesamtumfeld auch 2011/2012 weiterhin chancenreich.

Gastkommentar von Dr. Wulff Aengevelt, Aengevelt Immobilien

Wulff-Aengevelt-Aengevelt-127x150 in Weiterhin Chancen mit Investments in Deutschland

Wulff Aengevelt, Aengevelt Immobilien

Bis zum Jahresende 2011 wird am deutschen Markt für Immobilieninvestments nach Analysen von Aengevelt-Research ein Transaktionsvolumen (Asset- und Share-Deals) von voraussichtlich rund 52 Milliarden Euro kontrahiert. Davon entfallen etwa 23 Milliarden Euro auf Wohninvestments (2009: 19,8 Milliarden Euro), 29 Milliarden Euro auf Gewerbeimmobilien (2009: 24,6 Milliarden Euro). Gegenüber 2010 bedeutet dies ein beachtliches Wachstum von 17 Prozent.

Getragen wird diese Steigerung vor allem von der Nachfrage nach Wohninvestments und Einzelhandelsobjekten, allerdings mit der Folge rückläufiger Renditen. So bewegen sich die Spitzenrenditen für Geschäftshäuser in den Top-Lagen der deutschen Metropolen um beziehungsweise sogar unter fünf Prozent. So sind es in Düsseldorf und Stuttgart rund 5,2, in Berlin etwa fünf, in Frankfurt 4,9 und in München sogar lediglich 4,7 Prozent.

Gepflegte Wohnobjekte in etablierten Quartieren erzielen in diesen Städten ebenfalls Kaufpreismultiplikatoren bis zum 20-fachen der Jahreskaltmiete und höher. Hintergrund dieser Preisentwicklung ist vor allem die hohe Nachfrage eigenkapitalstarker (Privat-)Investoren und Family Offices. Ihr Fokus liegt derzeit oftmals vorrangig auf der Vermögenssicherung: Für diese Kapitalanleger sind Sicherheit und Wertstabilität entscheidungsrelevanter als hohe Renditen.

Allerdings lässt das Renditeniveau in den Spitzensegmenten der Investmentbereiche Wohnen und Einzelhandel kaum noch Spielraum nach unten zu. Deshalb ist hier 2012 bei unverändert hoher Nachfrage ein weiteres Anziehen der Kaufpreismultiplikatoren unwahrscheinlich.

Grundsätzlich hält die dynamische Nachfrage am Investmentmarkt nach Analysen von Aengevelt-Research auch 2012 an, so dass insgesamt von einem im Vergleich zum Vorjahr (2011: rund 52 Milliarden Euro) stabilen beziehungsweise auch moderat steigenden Transaktionsvolumen am deutschen Investmentmarkt auszugehen ist.

Dabei ist angesichts des unverändert knappen Angebots erstklassiger Wohn- und Einzelhandelsobjekte aufgrund einer nur geringen Verkaufsbereitschaft in diesem Bereich ein deutlicher Umsatzanstieg genauso unwahrscheinlich wie steigende Renditen.

Investoren, die höhere Renditen anpeilen beziehungsweise benötigen, werden deshalb 2012 auf andere Investmentprodukte zu setzen. Das werden im Wohnsegment unter anderem Projektentwicklungen sein und im gewerblichen Segment Büro- und Logistikimmobilien, vor allem auch zu ertüchtigende Bestandsgebäude in qualifizierten Lagen und an etablierten Standorten.

Entsprechend sind in diesen Segmenten noch deutliche Umsatz-Zuwächse möglich. Zumal im Bürosegment in Spitzenlagen sowie nachfragegerechten Nebenlagen ein moderates Anziehen der Mieten möglich erscheint. In Rand- und Nebenlagen ist die Preissensibilität bei ausreichender Flächenverfügbarkeit dagegen unverändert hoch und bietet kaum Steigerungspotentiale.

Fazit: Sorgfältig geprüft und gut beraten bleibt der Immobilienmarkt auch 2012 chancenreich.

Dr. Wulff Aengevelt ist geschäftsführender Gesellschafter der Aengevelt Immobilien GmbH & Co. KG.

Foto: Aengevelt

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

ÖPPs sollen für bessere Einkommensabsicherung sorgen

Öffentlich-private Partnerschaften (“Public-private-Partnership”) zwischen Regierung, Unternehmen, Versicherungsgesellschaften und Einzelpersonen können der entscheidende Lösungsansatz sein, um Lücken in der Einkommensabsicherung zu schließen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Zurich Versicherung.

mehr ...

Immobilien

Einzelhandel: Modebranche vor dem Umbruch

Die Anforderungen der Kunden an den Einzelhandel ändern sich. Damit ändern sich auch die Ansprüche der Mieter. Welche Herausforderungen die Branche erwartet und welche Vorstellungen die Mieter von Handelsimmobilien von der Zukunft haben, hat der Investor in Handelsimmobilien ILG untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

Monega verwaltet neuen Fonds von Wieland Staud

Die Monega Kapitalanlagegesellschaft (KAG) mbH mit Sitz in Köln hat zusammen mit der Staud Research GmbH, Bad Homburg, und der Greiff capital management AG, Freiburg, den neuen StaudFonds aufgelegt.

mehr ...

Berater

Geldanlage: Deutsche schätzen Renditechancen falsch ein

Viele Bundesbürger haben falsche Vorstellungen von den Renditechancen verschiedener Anlageformen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Kantar Emnid im Auftrag der Fondsgesellschaft Fidelity International hervor. Demnach unterschätzt eine Mehrheit der Deutschen zudem den Zinseszinseffekt bei Fonds.

mehr ...

Sachwertanlagen

Die Krux mit dem Verfallsdatum

Die neueste Cash.-Markterhebung und eine aktuelle Mitteilung der BaFin lenken den Blick auf eine spezielle Vorschrift für Vermögensanlagen-Emissionen. Einsichtig ist diese nicht – und ein Risiko auch für den Vertrieb. Der Löwer-Kommentar

mehr ...

Recht

Erbrecht: Ausgleichspflicht bei Berliner Testamenten

Das sogenannte Berliner Testament ist in Deutschland eine der beliebtesten und zahlenmäßig häufigsten Testierformen. In der Praxis kann dabei jedoch zu erheblichen Komplikationen kommen, etwa was die Ausgleichspflichten der Erben angeht.

mehr ...