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3. August 2011, 13:59
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Kapitalanleger zieht es in die Stadt

Mehr als die Hälfte aller Kapitalanleger bevorzugt beim Immobilienkauf Wohneigentum in städtischen Lagen. Das zeigt das aktuelle Immobilienbarometer von Interhyp und Immobilienscout24, für das 1.590 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden.

Haeuserreihe-shutt 47099128-127x150 in Kapitalanleger zieht es in die StadtDas Interesse an Immobilienanlagen ist nach Aussage der Untersuchung derzeit hoch. Doch nicht alle Standorte und Lagen seien gefragt. Insbesondere Käufer, die ihr Wohneigentum als Kapitalanlage nutzen wollen, bevorzugten die Stadt. Mehr als jeder zweite Kapitalanleger (52 Prozent) sucht demnach gezielt in städtischen Lagen nach einem passenden Investment. Weitere 40 Prozent würden den Speckgürtel in Stadtnähe präferieren. Die Renditeerwartungen in ländlichen Regionen werden dagegen deutlich schlechter eingeschätzt. Nur rund acht Prozent der Anleger wollen in ein Haus oder eine Wohnung in der Provinz investieren.

Nach den Ergebnissen des Immobilienbarometers können lediglich Käufer, die ihre Immobilie nach dem Kauf selbst bewohnen wollen, dem Landleben mehr abgewinnen. Für ein solches Objekt könnten sich immerhin zehn Prozent der Selbstnutzer begeistern. Der Großteil der Eigennutzer (53 Prozent) wünsche sich jedoch ein Eigenheim, das im Speckgürtel einer Stadt liegt. Etwa jeder Dritte (37 Prozent) sucht ebenfalls nach Wohnraum innerhalb der Stadt.

Für die meisten Interessenten sei besonders wichtig, dass in der direkten Umgebung gute Einkaufsmöglichkeiten vorhanden sind (66 Prozent) und eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel vorherrscht (57 Prozent).

“Die Ergebnisse der Umfrage überraschen nicht. Wir beobachten bei ImmobilienScout24 schon seit längerer Zeit einen Anstieg der Suchanfragen nach städtischem Wohnraum”, kommentiert Marc Stilke, CEO des Portals, die Ergebnisse. Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, fügt hinzu: “Städte punkten vor allem durch eine gut ausgebaute Infrastruktur sowie die Nähe zu Kultur und Arbeitgebern. Das macht sie besonders für Kapitalanleger attraktiv: Denn je beliebter die Wohngegend, desto einfacher die Vermietung.” (bk)

Foto: Shutterstock

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1 Kommentar

  1. Die Preise für Zinshäuser sind in den Hotspots (Hamburg, München, Frankfurt, Berlin) inzwischen so stark ausgereizt, das die Renditen für Anleger sinken. Sog. B-Städte (Essen, Regensburg, Hannover etc.) rücken in den Fokus der Anleger. Gute Lagen erzielen hier aufgrund der moderateren Kaufpreise bessere Renditen.
    Auf attraktive Objekte in guten Lagen findet aktuell fast ein “Run” statt. Verkäufer freuen sich über Angebote, die teilweise das Zwanzigfache der Jahresmieteinahme überschreiten. Wen wundert das bei der anhaltenden Eurodiskussion und der daraus resultierenden Unruhe an den Märkten?

    Kommentar von Michael Lorenz — 5. August 2011 @ 10:25

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