Anzeige
5. Oktober 2011, 18:15
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

JLL: Umsatzvolumen bei Gewerbeimmobilien legt deutlich zu

Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt hat sich nach Angaben von Jones Lang LaSalle in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres von der Wirtschafts- und Finanzkrise bisher unbeeindruckt gezeigt. Der Flächenumsatz legte um 21 Prozent zu.

Buerotuerme-shutt 46606915-127x150 in JLL: Umsatzvolumen bei Gewerbeimmobilien legt deutlich zuFür die sieben Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart registrierte das Immobilienberatungsunternehmen von Januar bis Ende September einen Flächenumsatz von rund 2,48 Millionen Quadratmetern und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahr.

“Auch wenn es erste Anzeichen gibt, dass sich Nutzer auf die sich verändernden Vorzeichen der wirtschaftlichen Entwicklung durch Zurückstellen von Flächengesuchen einzustellen beginnen, belegen die Vermietungszahlen die im Herbst insgesamt immer noch gute Nachfragesituation auf den deutschen Büromärkten“, so Helge Scheunemann, Leiter Research bei Jones Lang LaSalle Deutschland. „Ob dies so bleibt, wissen wir am Jahresende.“

Gesamtergebnis über dem Niveau von 2010 erwartet

Kräftige Wachstumsraten beim Flächenumsatz notierte JLL im Zwölf-Monats-Vergleich mit 84 Prozent in Stuttgart sowie in Köln, Berlin und München mit jeweils rund 40 bis 45 Prozent. Die Spitzenmieten in sechs der sieben Hochburgen verharrten dagegen auf ihrem jeweiligen Halbjahresniveau. Lediglich in Hamburg legte das Niveau um 50 Cent auf 23,50 Euro pro Quadratmeter monatlich zu. Im Ein-Jahres-Vergleich haben nach Aussage von JLL jedoch alle Städte außer Frankfurt ein Plus notiert, das zwischen 2,4 Prozent in Köln und 6,7 Prozent in Düsseldorf schwanke.

“Aufgrund der nach wie vor guten Nachfragesituation rechnen wir für das Gesamtjahr 2011 in den sieben Immobilienhochburgen zusammen mit einem Umsatzergebnis, das deutlich über der Drei-Millionen-Quadratmeter-Marke und damit über dem Niveau von 2010 liegen wird”, so Scheunemann.

Aufgrund der starken Flächenabsorption haben sich die Leerstände in den sieben Hochburgen nach Aussage von JLL in den letzten drei Monaten durchweg verringert. Aktuell ständen rund 8,59 Millionen Quadratmeter kurzfristig zur Verfügung. Dies entspreche einer Leerstandsquote, die mit 9,8 Prozent wieder unter die Zehn-Prozent-Grenze gerutscht ist. Im Jahresvergleich reduzierten sich die leerstehenden Flächen nach Aussage des Immobilienberaters über alle Städte hinweg um drei Prozent, zum Ende des Jahres wird ein Rückgang um sechs Prozent gegenüber 2010 erwartet.

Seite 2: Investmentmarkt: Bestes Ergebnis seit dem ersten Quartal 2008

Weiter lesen: 1 2

Anzeige
Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 11/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Biotech-Fonds – Kfz-Policen – Versicherungen für Wohneigentum – Family Offices

Ab dem 19. Oktober im Handel.

Cash.Special 2/2017

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Herausforderungen 2018 – bAV-Reform – Elementarschadenversicherung – Digitale Geschäftsmodelle

Ab dem 24. Oktober im Handel.

Versicherungen

Hannover Rück erwartet 2018 größeren Ergebnissprung

Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will nach einer absehbaren Gewinndelle 2017 im kommenden Jahr wieder höher hinaus. “Es ist unwahrscheinlich, dass wir 2017 den Gewinn je Aktie steigern”, sagte Vorstandschef Ulrich Wallin am Donnerstag und verwies auf die absehbar hohen Schäden durch Wirbelstürme und Erdbeben.

mehr ...

Immobilien

Anstieg der Immobilienpreise im Norden und Osten verlangsamt

Die Wohnimmobilienpreise steigen weiter. In einigen Märkten zeichnet sich aber bereits ab, dass die Geschwindigkeit, mit der die Preise wachsen, abnimmt. Der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise Region Nord/Ost hat die Wohnimmobilienmärkte in Dresden, Hamburg, Hannover und Berlin untersucht.

mehr ...

Investmentfonds

LSE-Chef Xavier Rolet verlässt Londoner Börse

Die London Stock Exchange (LSE) verliert Ende 2018 ihren Vorstandsvorsitzenden Xavier Rolet. Der Franzose wollte das Unternehmen bereits nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Börse verlassen. Rolet schaffte es, den Wert der LSE während seiner Amtszeit zu vervielfachen.

mehr ...

Berater

Company Builder “Finconomy” startet in München

Finconomy ist ein Company Builder für Fin- und Insurtechs, der sich auf B2B-Geschäftsmodelle konzentriert. Das neue Unternehmen hat bereits drei Fintechs gegründet, die sich am Markt etablieren konnten. Bereits Anfang 2018 soll eine weitere Neugründung erfolgen.

mehr ...

Sachwertanlagen

ZBI schließt Fonds 10 und bringt Nachfolger

Die ZBI Fondsmanagement AG aus Erlangen hat den im vergangenen Jahr aufgelegten ZBI Professional 10 nach Ablauf der Zeichnungsfrist Ende September mit einem beachtlichen Volumen geschlossen und nahtlos den Nachfolger in die Platzierung geschickt.

mehr ...

Recht

IDD: Umsetzung könnte in Teilen verschoben werden

Wie der AfW – Bundesverband Finanzdienstleistung e.V. mitteilt, könnte sich der Umsetzungstermin von Teilen der europäischen Richtlinie Insurance Distribution Directive (IDD) verschieben. Die delegierten Rechtsakte sollen nach dem Willen des europäischen Parlaments demnach erst im Oktober 2018 in Kraft treten.

mehr ...