King Sturge/Jones Lang LaSalle: Elefantenhochzeit perfekt

Die Mega-Fusion der internationalen Gewerbeimmobilien-Großmakler King Sturge und Jones Lang LaSalle (JLL) ist amtlich. Durch den Zusammenschluss entsteht der größte börsennotierte Immobilienberatungskonzern Großbritanniens und Kontinentaleuropas.

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Die Unternehmen wollen den Deal bis zum 31. Mai 2011 abschließen. Im Rahmen der Transaktionsvereinbarung wird JLL 197 Millionen britische Pfund (etwa 227,39 Millionen Euro) an die Partner von King Sturge bezahlen. 98 Millionen Pfund (113,12 Millionen Euro) sollen bei Abschluss fließen, der Rest innerhalb der nächsten fünf Jahre.

Alle 43 Geschäftsstellen von King Sturge in Europa, einschließlich der 24 Geschäftsstellen in Großbritannien, werden künftig unter der Marke JLL tätig sein. Die Integration der Geschäftsfelder und Teams und die vollständige Umfirmierung aller Geschäftsbereiche beginnen ab sofort, so das Unternehmen.

Christian Ulbrich, CEO EMEA von JLL: „Da beide Unternehmen strategisch und kulturell ganz offensichtlich gut zusammenpassen, ist dies ein logisches und ausgesprochen attraktives Unterfangen. Durch die Fusion wird unser Know-how erweitert und dermaßen vertieft, dass unser Serviceangebot für unsere Kunden in Großbritannien und Kontinentaleuropa nicht zu übertreffen sein wird.“

JLL-England-Chef Andrew Gould zeichnet als CEO auch für das zusammengeschlossene Unternehmen in Großbritannien verantwortlich. King-Sturge-Senior-Partner Richard Batten wird in Großbritannien Executive Chairman.

Der fusionierte Konzern beschäftigt nach eigenen Angaben 5.300 Mitarbeiter in 30 Ländern und bietet weltweit integrierte Immobilien-Dienstleistungen für Investoren, Eigentümer und Immobiliennutzer. In Großbritannien wird das Unternehmen 2.700 Mitarbeiter in 34 Geschäftsstellen haben. (hb)

Foto: Shutterstock

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