7. Juni 2011, 13:35
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Regierung setzt Steueranreize für energetische Sanierung

Dennoch gibt es aus Sicht der Lobbyisten noch weiter offene Punkte: “Die Ausgestaltung der steuerlichen Absetzungsmöglichkeit für Immobilienunternehmen werden wir im Detail prüfen. Hier geht es uns insbesondere darum, dass die Immobilienunternehmen für Maßnahmen der energetischen Modernisierung von Wohngebäuden die gleichen steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten erhalten wie private Eigentümer. Für welche Maßnahmen diese Abschreibung tatsächlich gilt und inwieweit dies auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden kann, wird im Verlauf des weiteren Gesetzgebungsverfahrens zu klären sein”, so Mattner.

Das vom Bundeskabinett beschlossene Maßnahmen- und Gesetzespaket enthält auch Absichtserklärungen zur Energieeinsparverordnung (EnEV). “Wir warnen dringend davor, dass der Gesetzgeber neue Pflichten für Wohnungseigentümer von Bestandsimmobilien einführt. Derzeit wird die Wirkungsweise der nach der EnEV 2009 vorgesehenen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit bei der Energieeinsparung überprüft. Ohne den Abschlussbericht sollte der Gesetzgeber nicht tätig werden”, mahnte Kießling den Gesetzgeber vor voreiligen Maßnahmen. “Wir sprechen uns explizit gegen Zwangsmaßnahmen für Eigentümer aus. Zugleich muss auf allen Ebenen von Bund, Ländern und Gemeinden klargestellt werden, dass es einen Gleichklang bei den Maßnahmen und keinen Wettlauf um die schärfsten Regeln gibt.”

Die Bundesregierung plant die Aufstellung eines Sanierungsfahrplans, der als Handlungsempfehlung eine Orientierung für Eigentümer geben soll, mit welchen Sanierungsmaßnamen der Niedrigstenergiestandard bis 2050 erreicht werden kann. “Die immobilienwirtschaftlichen Verbände bieten ausdrücklich ihre Mitwirkung an der Erstellung des Sanierungsfahrplanes sowie zur Definition von Niedrigstenergiegebäuden an”, sagte Kießling.

Seite 3: Keine Förderung der Sanierung von denkmalgeschützten Objekten vorgesehen

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