Starke Nachfrage nach Ferienimmobilien

Die Nachfrage nach privaten Ferienimmobilien ist nach den Ergebnissen einer Marktstudie von Home Away Fewo-direkt und Engel & Völkers derzeit hoch. Insbesondere das Motiv der Altersvorsorge und des Inflationsschutzes ist bei den Käufern deutlich in den Vordergrund gerückt.

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Die zum fünften Mal durchgeführte Marktstudie liefert Erkenntnisse über Kaufkriterien, Finanzierung, Wertentwicklung und Vermietungseinnahmen. Insgesamt 2.788 Eigentümer von Ferienobjekten und Nutzer des Portals Fewo-direkt nahmen an der Umfrage teil.

Ferienimmobilien als alternative Anlageform im Bewusstsein der Käufer verankert

Demnach ist die Nachfrage nach Ferienobjekten seit Ausbruch der Finanzkrise bereits in 2008 und 2009 deutlich angestiegen. Der durchschnittliche Anteil an allen Käufen kletterte weiter von 4,8 Prozent in 2008 auf 8,1 Prozent in 2011. 43,1 Prozent der Käufer betrachten das Objekt nach Aussage der Studie als ein Standbein der Altersvorsorge, ein Viertel der Befragten als eine sichere Anlageform gegen einen möglichen Wertverlust des Geldes (Inflationsschutz). Das entscheidende Kaufmotiv bleibe allerdings die Eigennutzung in Kombination mit der Vermietung der Immobilie (60,4 Prozent). Zu den weiteren Motiven gehören Mieteinnahmen (28,8 Prozent), die eine Finanzierung oft erst möglich machen. Nur jeder fünfte betrachtet seine Ferienimmobilie als reine Kapital- und Geldanlage.

Der Anteil der erworbenen Objekte, die in Deutschland liegen, ist laut Fewo-direkt weiter gestiegen. Erstmals befinden sich mehr als die Hälfte der Ferienunterkünfte (52,5 Prozent) im Inland. Vor allem Objekte an der deutschen Nord- und Ostseeküste sowie auf den Ostseeinseln erfreuten sich steigender Beliebtheit. Mit Blick auf die Regionen im Ausland befinden sich die meisten Objekte in Tirol und Florida (jeweils 3,3 Prozent aller Objekte) sowie auf Mallorca (3,0 Prozent).

„Die Nord- und Ostseeinseln sind sichere Häfen für private Anleger: Clever investiert, dient die Ferienimmobilie nicht nur dem Kapitalerhalt, sondern auch der Wertsteigerung“, so Tobias Wann, Senior Regional Director Central Europe von Home Away FeWo-direkt. Dies belegten auch die Ergebnisse der Marktstudie: Während bei der Befragung im vergangenen Jahr nur rund zwei Drittel (64,4 Prozent) der Immobilien im Wert gestiegen seien, gaben in diesem Jahr 74 Prozent der Vermieter eine Wertsteigerung an. Dabei verzeichneten die Nordseeinseln mit einer Steigerungsrate von 27 Prozent und die Oststeeinseln mit 19 Prozent das größte Potenzial.

„Das Wertsteigerungspotenzial einer Immobilie hängt in erster Linie von ihrer Lage ab. Besonders beliebt sind hochwertige Objekte in Strandnähe, an Seen oder in den Bergen. Hier gilt die Erkenntnis, dass eine Immobilie als Kapitalanlage umso sicherer ist, je exklusiver ihre Lage ist“, ergänzt Kai Enders, Vorstandsmitglied Residential der Engel & Völkers AG. „Bei attraktiven Immobilien in sehr guten Lagen gehen wir auch für die Zukunft von kontinuierlichen Wertsteigerungen aus.“

Seite 2: Durchschnittsrendite ist gestiegen

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