Anzeige
3. Januar 2012, 18:14
Teilen bei: Ihren XING-Kontakten zeigen | Ihren XING-Kontakten zeigen

DIP: Büroflächenumsatz kletterte in 2011 um 13 Prozent

Nach Analyse des Maklerverbunds Deutsche Immobilien-Partner (DIP) haben sich die deutschen Büromärkte in 2011 trotz der europäischen Schuldenkrise und der leichten Abkühlung der Wirtschaft positiv entwickelt. Der Flächenumsatz legte um rund 13 Prozent zu.

Buerotuerme-shutt 46606915-127x150 in DIP: Büroflächenumsatz kletterte in 2011 um 13 ProzentDer Büroflächenumsatz inklusive Eigennutzer kletterte an den 13 analysierten Standorten im Jahr 2011 auf rund 3,56 Millionen Quadratmeter und liegt damit rund 13 Prozent über dem Wert von 2010 (rund 3,16 Millionen Quadratmeter). „Damit zeigten sich die Büromärkte 2011 unbeeindruckt von der verschärften Schuldenkrise und ihrer Auswirkungen“, kommentiert DIP-Sprecher Henrik Hertz. Der Umsatz liegt laut DIP rund 16 Prozent über dem Mittelwert der letzten zehn Jahre von 3,04 Millionen Quadratmeter. Die Leerstandsquote reduzierte sich in 2011 von 10,2 auf 9,5 Prozent, es wurden insgesamt 9,38 Millionen Quadratmeter leerstehende Fläche registriert.

„Viele Projektentwickler haben aus der Dotcom-Krise Anfang des Jahrtausends gelernt und im Zuge der US-Subprime-Krise zahlreiche Projektentwicklungen gestoppt beziehungsweise verzögert. Dies wirkt sich nun – bei ungebrochen hoher Flächennachfrage – aus Sicht der Vermieter positiv auf die Leerstände aus“, so Hertz. Die moderate Bautätigkeit führe zu ersten Verknappungen an modernen Flächen in guten Lagen und zu steigenden Spitzenmieten.

In den letzten zwölf Monaten stieg die durchschnittliche gewichtete Spitzenmiete laut DIP moderat auf 24,20 Euro pro Quadratmeter (2010: 23,90 Euro). Dieser Preistrend werde sich 2012 fortsetzen. Das durchschnittliche Mietniveau für Büroflächen in Citylagen erhöhte sich marginal von rund 15 Euro pro Quadratmeter in 2010 auf 15,10 Euro pro Quadratmeter.

Ebenfalls um rund 13 Prozent stieg laut DIP der Büroflächenumsatz in den sieben größten deutschen Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, und Stuttgart. Sie erreichten mit rund 3,2 Millionen Quadratmetern einen Anteil von rund 90 Prozent der gesamten DIP-Büroflächenumsätze.

Seite 2: München bleibt Spitzenreiter

Weiter lesen: 1 2

Newsletter bestellen Alle News zu Objekten, Standorten und Finanzierungen... werktags 16.30 Uhr!

Ihre Meinung



Cash.Aktuell

Cash. 09/2018

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

PKV – Nachhaltige Geldanlage – Wohnen auf Zeit – Hitliste der Maklerpools

Ab dem 16. August im Handel.

Special Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis Einzelausgabe bestellen Cash. abonnieren

Themen der Ausgabe:

Nachhaltig anlegen: Mehr Rendite mit gutem Gewissen
Gewinne im Fokus: Die besten Dividenden-Fonds

Versicherungen

Cyberschutz für Firmen: Sehenden Auges ins Minenfeld

Eine Cyberschutz-Versicherung kann die finanziellen Risiken eines Hacker-Angriffs und gezielter Wirtschaftskriminalität abmildern. Doch nur rund fünf Prozent der Unternehmen haben eine solche Versicherung für den Fall eines Cyber-Angriffs abgeschlossen. Das zeigt die aktuelle Studie „IT-Sicherheit 2018“ des Eco – Verbands der Internetwirtschaft e. V.

mehr ...

Immobilien

Stimmung der deutschen Immobilienfinanzierer bleibt eingetrübt

Die Stimmung unter den deutschen Immobilienfinanzierern bleibt nach den Ergebnissen des BF.Quartalsbarometers weiter eingetrübt. Gründe seien die hohe Wettbewerbsintensität und sinkende Margen. Die Nachfrage nach alternativen Finanzierungsformen sei hoch.

mehr ...

Investmentfonds

“Keine Einzelschicksale, sondern eine gerechte Veränderung des Wirtschaftssystems”

Was sind Mikrofinanzfonds? Was bewirken sie? Und warum sollten sich Anleger dafür interessieren? Darüber hat Cash.-Online mit Edda Schröder, Gründerin und Geschäftsführerin von Invest in Visions gesprochen. 

mehr ...

Berater

Firmenkunden erwarten digitale Lösungen

80 Prozent der kleinen Unternehmen und Gewerbekunden in Deutschland nutzen inzwischen Online-Banking. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Star Finanz, einem Anbieter von Online- und Mobile-Banking-Lösungen. Bei Star Finanz wird erwartet, dass sich der Digitalisierungsgrad im Firmenkundengeschäft weiter erhöhen wird. 

mehr ...

Sachwertanlagen

Weitere Zweitmarkt-Schuldverschreibung von Secundus

Die Secundus Erste Beteiligungsgesellschaft mbH emittiert das „SubstanzPortfolio 3“. Investiert wird unter anderem in Zweitmarktanteile der Anlageklassen Immobilien, Schiffe, Flugzeuge, Erneuerbare Energien und Private Equity/Infrastruktur.

mehr ...

Recht

Schiffsfinanzierung: Betrugsprozess in Kiel gestartet

Zwei Männer müssen sich seit Donnerstag vor dem Kieler Landgericht in einem Betrugsverfahren um eine angebliche Schiffsfinanzierung verantworten. Dies berichten die “Kieler Nachrichten”.

mehr ...